Schul-ABC

Johannesschulen von A - Z

A

Abholen Das vorzeitige Abholen ihres Kindes aus dem Unterricht ist vorher mit der Klassenlehrer_in zu vereinbaren. Bei eigener Abholung vor oder nach dem Schulschluss denken Sie bitte daran ggfs. das Bus- oder Taxiunternehmen zu informieren. (siehe auch Arztbesuch - siehe auch Parken)

Allergien Bitte füllen Sie den jährlich ausgeteilten Fragebogen, der auch Fragen zu Allergien enthält, gewissenhaft aus; nur dann können die Lehrer_innen angemessen auf Ihr Kind Acht geben und Vorkehrungen von Ihnen als Eltern und den Lehrer_innen getroffen werden.

Alkohol Alkohol, Zigaretten, Drogen, Kaugummi und Zündmittel aller Art (z.B. Streichhölzer, Feuerzeuge..), Waffen und elektrische Spiel- und Musikgeräte dürfen nicht in die Schule oder zu schulischen Veranstaltungen wie auch Ausflügen mitgebracht werden (siehe auch „Mitbringen“)

Ansteckende Krankheiten Bei Verdacht auf ansteckende Krankheiten sollte zur Abklärung ein Arzt aufgesucht werden und das Kind nicht zur Schule kommen. Bestätigt sich der Verdacht, so muss ein ärztliches Attest erfolgen, dass der Unterricht wieder besucht werden kann. Bitte bedenken Sie, dass manche unserer Kinder ein geschwächtes Immunsystem oder Immundefekte haben. (siehe auch Läuse)

Anthroposophie Die Waldorfpädagogik geht zurück auf Rudolf Steiner, der von 1861 bis 1925 lebte. Eine Grundannahme seiner Sichtweise ist, dass die sinnlich wahrnehmbare Welt nur ein Teil der Wirklichkeit ist. Steiner griff die Idee auf, dass der ganze Kosmos durchzogen ist von sinnlich nicht wahrnehmbaren Gegebenheiten, die aber dennoch unsere sinnliche Welt und damit auch uns Menschen prägen und maßgeblich betreffen. Steiner beschrieb Gesetzmäßigkeiten dieser sinnlich nicht wahrnehmbaren Zusammenhänge. Diesen Ansatz, die Welt über das sinnlich Wahrnehmbare hinaus zu verstehen und zu ordnen, verfolgte Steiner auf der Basis eines nicht konfessionell gebundenen, christlichen Glaubens, der so offen ist, dass inzwischen auch Menschen anderer Religionszugehörigkeit ihre Verbundenheit zur Anthroposophie entdeckt haben und sich darin wieder finden, wie bspw. der islamische Dr. Ibrahim Abouleish, der für sein Engagement in der ägyptischen Wüste 2003 den alternativen Nobelpreis erhielt. Die Anthroposophie diente Steiner als Ausgangspunkt, vielen Bereichen des menschlichen Lebens neue Impulse zu geben. Beispielhaft hierfür stehen neben der Waldorfpädagogik auch der biologisch-dynamische Ackerbau, neue Entwicklungen in der Pharmazie, die anthroposophische Medizin oder neue Wege in wirtschaftlichen Bereichen.

Arbeitskreise 

Die Johannesschulen leben von der Initiativkraft vieler Menschen. Es bestehen verschiedenste Arbeitskreise bei denen sich jeder mit Ideen (z.B. Eltern- Lehrer-Rat) oder Tatkraft (z.B. Bastelkreis) einbringen kann.

Arztbesuch Arztbesuche sollten in die unterrichtsfreie Zeit gelegt werden. Benötigen Sie hierfür eine Beurlaubung, sprechen Sie bitte frühzeitig mit der/dem Klassenlehrer_in.

Ausflüge Im Laufe des Schuljahres finden klassenweise Ausflüge und Lehrgänge statt, über die Sie beim Elternabend informiert werden. Zur Johanni- (24. Juni) und Michaelizeit (29. September) finden gemeinsame Ausflüge für die ganze Schule statt, über die Sie vorher per Schulranzenpost Informationen erhalten.

B

Beförderungskosten Förderschüler_innen müssen auf eigene Kosten zur Schule kommen. Schüler_innen aus dem Bereich geistige Entwicklung benötigen für die Beförderung eine Genehmigung durch das Landratsamt. Über die Kosten kann keine allgemeine Aussage getroffen werden. Für Schüler ab der 5. Klasse entstehen in jedem Fall Kosten für den Eigenanteil. Ansprechpartnerin für alle Eltern ist nicht das Landratsamt sondern Frau Jaborek. Ansprechpartnerin: Frau Jaborek (Tel. 07131 - 57 15 23)

Beurlaubungen Beurlaubungen sollten nur in dringenden Fällen eingereicht werden. Eine Beurlaubung zur Verlängerung der Ferien ist wie an allen Schulen nur in äußerst begründeten Fällen möglich. Grundsätzlich sollten Arzt- und Therapietermine in die unterrichtsfreie Zeit gelegt werden. Beurlaubungen sollen so früh wie möglich und schriftlich beantragt werden; der Antrag wird in der pädagogischen Konferenz durch das Kollegium geprüft.

Berufsschulstufe im Bereich geistige Entwicklung Nach dem Besuch der Oberstufe schließt sich die 3jährige Berufsschulstufe für Schüler_innen an. Sie ist stark auf die Förderung praktischer Fähigkeiten und der für die berufliche Zukunft wichtigen Schlüsselqualifikationen ausgerichtet und hat das Ziel, mit Schüler_innen und Eltern gemeinsam das richtige Arbeitsumfeld zu finden. Auftrag der Berufsschulstufe ist, die jungen Menschen auf ein sinnerfülltes, so weit wie möglich selbstständiges Leben vorzubereiten. Unser Konzept ermöglicht es, die Lerninhalte auf die jeweilige Klasse anzupassen und in einer ausgewogenen Weise anzubieten. Dem Alter der Schüler_innen angemessen, kommt dem Lernbereich Arbeit ein großes Gewicht zu. Zusätzlich gibt es den Lernbereich Weltwissen, Allgemeinbildung, Kunst und Bewegung, den Lernbereich Lebensbewältigung, Wohnen und Freizeitgestaltung und den Lernbereich Kulturtechniken.

Berufswegekonferenz Die Erfahrungen, die die Schüler_innen im differenzierten Berufsfindungsprozess machen, fließen zusammen in den für jede_n Schüler_in gesondert stattfindenden Berufswegekonferenzen im 11. und 12. Schuljahr. Hier sitzen die/der Schüler_in, seine Eltern und die Lehrer_in mit den kompetenten Netzwerkpartnern wie der Agentur für Arbeit, der Eingliederungshilfe, dem Integrationsfachdienst, den Vertretern der Werkstätten der Region und anderen beteiligten Einrichtungen zusammen, um eine dem Wunsch und den Möglichkeiten des jungen Menschen entsprechende berufliche Zukunft zu finden. Es werden Ziele und Vorgehensweisen festgelegt, die ein Jahr später überprüft und ggf. angepasst werden. Am Ende der Schulzeit entlassen wir die jungen Menschen in eine – so weit wie möglich – gesicherte Zukunft. Berufswegeplanung im Förderzweig Lernen In der 7. Klasse wird die Kompetenzanalyse Profil AC von der/dem Klassenlehrer_in durchgeführt. Sie erfasst die überfachlichen Kompetenzen der Schüler_innen und liefert Ansatzpunkte zur Erstellung individueller Förderangebote. In der 8. Klasse beginnt das Schuljahr mit einem zweiwöchigen Blockpraktikum. Der Praktikumsbetrieb wird von Lehrer_innen, Eltern und Schüler_innen gemeinsam gesucht. Das Praktikum soll als Wochentagspraktikum im ganzen 8. und 9. Schuljahr fortgesetzt werden. Jetzt findet auch der erste Kontakt mit der Arbeitsagentur statt: Der Berufsberater kommt in die Klasse und informiert über die Themen: Berufe und Anforderungen im Arbeitsleben. Im Anschluss daran findet eine Einzelberatung statt. Die Arbeitsagentur bietet einen Termin beim Psychologischen Dienst der Agentur für Arbeit an, um in einem Eignungstest die Stärken und Schwächen des Schülers zu erkennen. Wenn das Ergebnis vorliegt, bespricht der Berufsberater die Ergebnisse und die weitere Vorgehensweise mit Schüler_innen, Eltern und Lehrer_in in einem Einzelgespräch. Mögliche Wege nach der 9. Klasse können sein:

> ein Berufsvorbereitungsjahr, z.B. beim Internationalen Bund in Heilbronn    oder beim VAB in der Johann-Jakob-Widmann-Schule   (Vorqualifizierungsjahr in Arbeit/Beruf ) oder im Michael-Bauer-Werkhof    in Stuttgart (Weiterführende Allgemeinbildung auf Grundlage der    Waldorfpädagogik)

> Beginn einer Verbundsausbildung, es handelt sich um eine betreute    Ausbildung mit sozialpädagogischer Begleitung. Die Agentur für Arbeit    muss diese Ausbildungsform genehmigen.

> der Einstieg in eine betriebliche Ausbildung (dies ist aber eher die    Ausnahme)

Bildungswegekonferenz Die Verantwortungsgemeinschaft von Eltern und Staat (Schulamt, Schulträger/Schulleitung und Lehrer, Eingliederungshilfe bzw. Jugendhilfe, bei Bedarf Behindertenhilfe, Ärzte, SPZ) soll die schulische Bildung des Kindes festlegen. Nach einer umfassenden und eingehenden fachlichen Beratung und in der gemeinsamen Entwicklung von Alternativen soll der geeignetste Schulplatz gefunden werden. Die Erziehungsvorstellungen der Eltern sowie die Wünsche des jungen Menschen selbst sollen dabei berücksichtigt werden.

Brückentage Brückentage können dem zu Schuljahresbeginn ausgeteilten Ferienkalender entnommen werden. Meist sind die Freitage nach Feiertagen frei (z.B. nach Christi Himmelfahrt, Fronleichnam). (siehe auch Ferienkalender)

Bundes Freiwilligen Dienst (BFD) Junge Frauen und Männer, die ein freiwilliges soziales Jahr (FSJ) oder einen Bundes-Freiwilligen-Dienst (BFD) an den Johannesschulen leisten, sind in jeder Klasse des Bereiches geistige Entwicklung als Klassenhelfer_innen oder Integrationshelfer_innen zur Unterstützung eingesetzt.

 

Bus- und Taxifahren

siehe Taxi

C

Chirophonetik Chirophonetik ist eine Förderung zur Sprachanregung über die Körperwahrnehmung. Die Chirophonetik wird im Rahmen der Einzelförderung von Frau Eder-Dostal durchgeführt. Sie erhalten im Vorfeld ein Informationsschreiben und geben Ihre schriftliche Zustimmung.

Computerunterricht „Die Computertechnik ist in die Welt gekommen, und wird nicht mehr wegzudenken sein - wofür wir dankbar sein sollten! Wir sollten als Lernende aber nicht nur Benutzer dieses Werkzeuges werden, «intelligente Idioten» bleiben, sondern über dieses Zeitphänomen auch nachdenken, und dafür sollte man die Grundlagen durch den Waldorfunterricht schaffen. Dann können wir vielleicht als Erwachsene das Werkzeug zur Befreiung von der Routine in unseren Dienst stellen.“ Gottfried Straube: Computer in der Schule (Anthroposophie Forum)

E

Eingliederungshilfe Als Leistungen zur Teilhabe, § 54 SGB XII Eingliederungshilfe, werden in Deutschland sachliche Leistungen für behinderte oder von Behinderung bedrohte Menschen bezeichnet. (siehe auch Integrationshilfe)

Einzelförderung siehe Förderunterricht

Elterngespräch Mindestens einmal pro Schuljahr findet ein Einzelgespräch zwischen Eltern und Lehrern über die aktuelle Entwicklung des Kindes statt. Der regelmäßige Austausch zwischen Lehrern und Eltern im gegenseitigen Vertrauen ist dabei auch Grundlage für eine gute Entwicklung des Kindes. Die Lehrer sind jederzeit bereit, auf Wunsch der Eltern auch weitere Gespräche zu führen.

Elternmitarbeit Die Schule trägt sich durch die Eltern, nicht nur durch den finanziellen Beitrag (Schulgeld). Sie lebt mit dem Engagement, den Initiativen und der Kraft aus der Elternschaft. Elternarbeit ist in allen Bereichen möglich - vom konkreten Bauen, Spülen bei Festen, kreativen Angeboten bis hin zu Aufgaben in den Arbeitskreisen, dem Eltern-Lehrer-Rat oder im Vorstand. (siehe auch Arbeitskreise).

Elternbeitrag siehe Schulgeld

Eltern-Lehrer-Rat

Dieser Rat besteht seit dem Schuljahr 2012/2013. Er dient der Kommunikation und dem Informationsaustausch zwischen Lehrerschaft/Schule und Eltern sowie der Offenlegung der Prozesse an der Schule. Wie der Name besagt, hat dieses Gremium eine beratende Funktion, kann aber Initiativen in die Schule hineintragen. Der Eltern-Lehrer-Rat besteht aus je zwei ElternvertreterInnen einer Klasse (die zu Schuljahresbeginn aus der Klasse heraus gemeinsam bestimmt werden) und zwei LehrerInnen aus jedem Schulbereich. Er trifft sich ca. 4 mal pro Schuljahr.

Englisch Englisch ist Schulfach im Förderzweig Lernen mit zwei Wochenstunden. Ziel ist die Verständigung im Alltag in der englischen Sprache.

Entschuldigung Entschuldigungen wegen Krankheit oder anderen wichtigen Gründen sind 1. mündlich/telefonisch bis spätestens 8 Uhr des betreffenden Tages der Schule mitzuteilen; dies kann auch auf dem Anrufbeantworter geschehen. Tel. 07131 - 56 82 89 UND 2. schriftlich innerhalb von 3 Tagen nachzureichen. Bei ansteckenden Krankheiten muss ein ärztliches Attest erfolgen. (siehe auch Läuse)

Epochenunterricht siehe auch Hauptunterricht.

Ersatzkleidung V.a. in den unteren Klassen ist es sinnvoll für die Kinder noch Ersatzkleidung mitzugeben. Dies wird Ihnen im Einzelnen von der/dem Lehrer_in mitgeteilt. Bitte sorgen Sie selbst für Ersatz, wenn das Kind etwas davon benötigt hat.

Essen Frühstückspause ist für die Unter- und Mittelstufenklassen etwa um 9.30 Uhr nach dem Hauptunterricht. Vor der Hofpause wird gemeinsam im Klassenzimmer gefrühstückt. Die Kinder bringen - soweit nichts anderes ausgemacht ist - ihr Vesper selbst mit. Das Vesper sollte gesund und ausgewogen sein. (siehe auch Getränke). Die Oberstufenschüler frühstücken während der Hofpause. Das Mittagessen für die Schüler_innen im Bereich geistige Entwicklung findet um 12.00 Uhr statt. Das Essen ist vorwiegend vegetarisch; dadurch können für alle Teilnehmenden kulturelle, religiöse und der jeweiligen Lebensanschauung entsprechende Wünsche gleichermaßen berücksichtigt werden. Außerdem ist so die Qualität des Essens besser sicherzustellen. Das Mittagessen wird montags bis mittwochs von der Freien Waldorfschule Heilbronn (biologische Nahrungsmittel) geliefert. In vielen Klassen wird regelmäßig selbst im Rahmen des Hauswirtschaftsunterrichtes gekocht.

Essensgeldabrechnung

 

Bereich Lernen

Die Essensgeldabrechnung erfolgt klassenweise über die Lehrer_innen, wenn gekocht wird.

 

Bereich geistige Entwicklung

Die Essensgeldabrechnung für das offizielle Schulmittagessen erfolgt über eine Rechnung, die Ihnen per „Ranzenpost“ zukommt; Grundlage ist eine Liste, die für jedes Kind erstellt wird.

Eurythmie In der Eurythmie (griech. Harmonisierende Bewegung) werden die Elemente der Musik und der Sprache in Bewegung umgesetzt. Charakterisierend ist hier der Wechsel von Ruhe und Bewegung, von Spannung und Entspannung. Spielerisch werden Körperbewusstsein, Grob- und Feinmotorik, Konzentrationsfähigkeit, seelische Beweglichkeit und die Wahrnehmungsmöglichkeiten im sozialen Miteinander der Kinder altersgerecht geübt.

F

Fachunterrichte

Fachunterrichte finden statt in den Fächern: Entspannungspädagogik, Erlebnispädagogik, Eurythmie, Gartenbau, Handarbeit, Hauswirtschaft, Lebenspraktisches Lernen, Malen, Musik, Religion, Sport, Übstunden, Werken. Die Fächerzusammenstellung variiert je nach Klassenstufe und Schulzweig.

Fahrradtraining Siehe Verkehrssicherheitstraining

Ferienkalender Der Ferienkalender wird zu Beginn des Schuljahres ausgeteilt. Die beweglichen Ferientage orientieren sich an denen der Schulen der Stadt Heilbronn. Vor den Sommerferien endet der Unterricht um 11.30 Uhr. Nach den Sommerferien endet der Unterricht um 11.00 Uhr. Vor den Weihnachtsferien ist Unterrichtsschluss nach Stundenplan.

Feste Im Rahmen der Waldorfpädagogik werden die Feste im Jahreslauf meist gemeinsam gefeiert, z.B. Adventsgärtlein. Dazu gehören auch die Ausflüge an Johanni und Michaeli. Auch der Geburtstag jedes Kindes wird gefeiert. Im Montagskreis werden die Geburtstagskinder der Woche aufgerufen. Wie in jeder Klasse üblicherweise gefeiert wird, erfahren Sie von der KlassenlehrerIn.

Förderunterricht Für alle Schüler_innen der Johannesschulen gibt es entsprechend dem individuellen Förderbedarf Einzelangebote. Die Johannesschulen bieten folgende Einzel- oder Kleingruppenförderungen an: Bewegungsförderung, Bogenschießen, Chirophonetik, Flöten, Heileurythmie, Heilpädagogische Förderung, individuelles Vertiefen von Lerninhalten, integrative Lerntherapie, Malen, Sprachförderung.

Frühstück s. auch Essen

Fundsachen Sollten Sie Kleidungsstücke vermissen, so werfen Sie einen Blick in die Fundsachenkiste am Treppenaufgang! Beschriften Sie die Kleidungsstücke Ihrer Kinder.

Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) siehe BFD

G

Gartenbau Im Unterrichtsfach Gartenbau werden die Schüler_innen selbst tätig und lernen im direkten Umgang mit der Natur die Jahreszeiten mit ihren verschiedenen Aufgaben kennen. Je nach Jahreszeit und Aufgaben erfordern die anfallenden Tätigkeiten entsprechende Bekleidung wie z.B. Sonnenkappe, Gummistiefel und gartentaugliche Kleidung. Feste Schuhe sind aus Sicherheitsgründen immer zu tragen.

Geburtstag siehe Feste

Geschäftsführung Geschäftsführer der Johannesschulen ist Herr Schnepf. Er ist verantwortlich für den gesamten Verwaltungsbereich und führt im Auftrag des Vorstandes die Geschäfte des Vereins. Ebenfalls in der Geschäftsführung tätige Menschen sind Frau Oberländer (Buchhaltung) und Frau Pongratz (Büro).

Getränke In den meisten Klassen werden gemeinsam gesunde Getränke wie Wasser oder Tee besorgt und den Kindern angeboten. Ist dies der Fall, so sollten Sie Ihrem Kind nur aus wichtigen Gründen und nach Rücksprache mit der Lehrer_in andere Getränke mitgeben. Alkoholhaltige oder auch stark koffeinhaltige Getränke dürfen nicht mitgebracht werden.

 

H

Handy Ein Handy darf nur in Absprache mit der Klassenlehrer_in mitgebracht werden (z.B. für Selbstfahrer). Wo die Handys während des Unterrichtes aufbewahrt werden, wird zur Sicherung eines störungsfreien Unterrichts im Einzelfall von der Lehrer_in bestimmt.

Hauptunterricht Bis in die Oberstufe hinein haben die Schüler_innen in den ersten beiden Unterrichtsstunden den sogenannten Haupt- oder Epochenunterricht bei der Klassenlehrer_in. Der Hauptunterricht dauert von 8.00 bis 9.50 Uhr. Jeder Hauptunterricht gliedert sich in drei Teile: den Rhythmischen Teil, den Lernteil, den Erzählteil. Im Rhythmischen Teil oder Morgenkreis werden Fingerspiele und Bewegungsspiele gemacht, die Zeugnissprüche werden aufgesagt, der Stundenplan des Tages wird angeschaut, der Kalender auf den richtigen Stand gebracht. Es wird musiziert, gesungen und rezitiert. Im Lernteil wechseln sich einzelne Fächer nach mehreren Wochen ab. Die Klasse beschäftigt sich auf diese Weise intensiv mit einem Thema. Der Inhalt orientiert sich an dem Alter der Kinder. Dieser wird den SchülerInnen ganzheitlich und konkret erfahrbar vermittelt; gleichzeitig werden die grundlegenden Fähigkeiten der Kulturtechniken (Lesen, Schreiben und Rechnen) durch schriftliche Aufgaben gefestigt. Im Erzählteil werden verschiedene Inhalte - Märchen, Legenden, Sagen oder Stoffinhalte - je nach Klassenstufe erzählend aufgegriffen.

Hausaufgaben Die Hausaufgaben sind Bestandteil des pädagogischen Konzeptes der Johannesschulen und sollen entsprechend den Angaben der Lehrer_in von den Kindern selbst erledigt werden. Unterstützen Sie Ihr Kind darin, die Hausaufgaben regelmäßig und gewissenhaft zu machen, da dies die weitere Entwicklung Ihres Kindes fördert.

Hausmeister Unsere "Frau für alles, was sonst keiner kann" ist Frau Rommel (01523 1830256)

Hauswirtschaft Das Unterrichtsfach Hauswirtschaft wird im Bereich Lernen ab der Oberstufe und im Bereich geistige Entwicklung ab der Unterstufe unterrichtet. Der Unterricht findet einmal wöchentlich statt.

Hausschuhe Im Bereich geistige Entwicklung tragen die Schüler_innen Hausschuhe, die in der Schule verbleiben.

I

Integrationshilfe Integrationshilfe ist eine Leistung der Eingliederungshilfe - sie muss in Absprache mit den Eltern von der Schule beantragt werden. Integrationshilfe wird in der Schule zur Einzelfallbegleitung bedürftiger Schüler eingesetzt.

J

Jahresarbeiten In der Klassenstufe 7 oder 8 wird für jede/n Schüler_in beiden Förderzweigen gemeinsam mit dem Klassenlehrer ein Thema für eine Jahresarbeit ausgesucht. Dieses richtet sich nach den Begabungen und Neigungen des Schülers (z.B. Hobby). Mit diesem Thema setzt sich dann der/die Schüler_in intensiv im Rahmen des Unterrichtes über das gesamte Schuljahr auseinander. Es werden ganz individuell entsprechende Arbeitsmaterialien erstellt. Die Jahresarbeit stellt eine große Herausforderung für den/die Schüler_in dar. Sie soll das Selbstbewusstsein jedes Einzelnen stärken und ganz individuell fördern.

K

Kalenderverkauf Von den gemalten Bildern des Kunstunterrichtes wird jedes Jahr eine Auswahl getroffen und der Jahreskalender „Kunstwerke “ erstellt und gedruckt. Der Kalender ist ein wichtiger Beitrag dazu die Johannesschulen einer breiten Öffentlichkeit bekannt zu machen. Der Erlös kommt ausschließlich der Schule zugute, somit unseren Kindern. Deshalb ist die Mitarbeit der Eltern gefragt und es ist wichtig bei dem Verkauf mitzuhelfen. Es sollten nach Möglichkeit von jeder Familie 5 Kalender (Preis18€ /pro St.) verkauft werden. Auch Verwandte, Freunde und Bekannte können für Verkaufserfolge sorgen.

Kernzeit Für die Schüler_innen des Bereiches Lernen besteht die Möglichkeit einer Kernzeitbetreuung von Montag bis Freitag in der Zeit von 12.00 bis 14.00 Uhr. Ansprechpartnerin: Frau Pfeiffer (Tel. 07131 - 40 53 069)

Klassengemeinschaft Die Klassengemeinschaft ist sehr wichtig und wird deshalb sehr gepflegt. Es finden in jeder Klasse im gesamten Schuljahr verschiedene Aktivitäten statt. Diese werden von jeder einzelnen Klasse ganz individuell gestaltet (z.B. Elternfrühstück, Adventsfeier, Bastelaktionen, Ausflüge mit Eltern und Kindern).

Klassenhelfer_innen Die Klassenhelfer_innen unterstützen im Bereich Lernen und teileise im Bereich geistige Entwicklung die Klassenlehrer_in und die Schüler_innen einer Klasse über mehrere Jahre. Sie sind Fachkräfte mit pädagogischer Ausbildung.

Klassenfahrt siehe Schullandheim

Klassenkasse Jede Klasse regelt ihre Klassenkasse individuell. So können zum Beispiel Arbeitsmaterialien, Hefte, Zeichenpapier, Farben usw. aber auch Getränke durch diese abgerechnet werden. Ein Elternteil übernimmt die Führung der Klassenkasse.

Klassenlehrer_in Die/Der Klassenlehrer_in ist die/der vertrauensvolle Hauptansprechpartner_in für die Eltern und die Schüler_innen. Sie/Er unterrichtet ihre/seine Klasse jeden Tag mindestens zwei Unterrichtsstunden im Hauptunterricht. Im Bereich geistige Entwicklung begleitet sie/er die Klasse im Idealfall bis einschließlich der Oberstufe. Im Bereich Lernen wechseln die Klassenlehrer_innen jeweils mit dem Übergang von der Unter- zur Mittel und von der Mittel- zur Oberstufe.

Klassensprecher_innen Im Bereich Lernen besteht die Möglichkeit, ab der Oberstufe , Klassensprecher_innen für ein Schuljahr zu stellen. Sie /Er wird von den Schülern_innen der jeweiligen Klasse gewählt.

Klassenvertreter_innen siehe Eltern-Lehrer-Rat

Klassenzimmer siehe Räumlichkeit

Kochen Siehe Hauswirtschaft

Krankheit Siehe Entschuldigung

Kreise siehe Arbeitskreise

Kurze Schultage Am letzten Schultag vor den Sommerferien endet der Unterricht um 11.30 Uhr. Am ersten Schultag nach den Sommerferien endet der Unterricht um 11.00 Uhr. Am letzten Schultag vor den Weihnachtsferien endet der Unterricht nach Stundenplan. Bitte vergessen Sie nicht, sich über den Heimtransport des Kindes zu informieren! (Schulbus/Taxi)

 

L

Läuse So wie an allen anderen Schulen auch kann es geschehen, dass Kinder Läuse bekommen. Das kann jedem passieren und hat mit mangelnder Sauberkeit nichts zu tun. Hat ein Kind Läuse, so bedeutet dies für die Familie sehr viel Arbeit. Deswegen sollte man unbedingt vermeiden, dass Läuse weitergegeben werden. Bei Verdacht auf Läuse muss daher das Kind möglichst sofort von der Schule abgeholt und behandelt werden. Bitte informieren Sie sofort die Klassenlehrer_in, damit die anderen Eltern (ohne Namensnennung des betroffenen Kindes) informiert werden können. So ist es möglich, dass sie ebenfalls aufmerksam sind und ihre Kinder kontrollieren. Von der Klassenlehrer_in erhalten sie ein Merkblatt zum Thema Läuse nach dem Sie bitte handeln.

Lebenspraktischer Unterricht Der lebenspraktische Unterricht findet im Bereich geistige Entwicklung ab der Unterstufe einmal wöchentlich statt. Er ist wichtig für das Erlernen der Selbstständigkeit. Das Unterrichtsziel ist die Fähigkeiten zu erlernen, die man benötigt um den Alltag zu bewältigen. Lerninhalte sind das Training grundlegender Fähigkeiten des täglichen Alltags wie Einkaufen gehen, Bügeln, Wäsche zusammenlegen, Schnürbänder binden, Uhrzeit, Umgang mit Geld, Busfahrtraining. Nach Ermessen der Klassenkonferenz kann dieses Fach auch im Bereich Lernen angeboten werden.

 

M

Martinsbazar Jedes Jahr findet an einem Wochenende im November der Martinsbasar (Martinimarkt) in der Freien Waldorfschule in Heilbronn Sontheim in der Max- von-Laue-Straße statt. Auf diesem Basar finden Sie wunderschöne, von Eltern selbsthergestellte Produkte, zu kaufen. Außerdem gibt es ein Bücherzimmer und gemütlich eingerichtete Klassenzimmer als Cafés oder Bistro und viele Spiel- und Bastelangebote für Kinder. Unsere Schule beteiligt sich am Martinsbasar durch den Verkauf unserer Kalender „Kunstwerke“, den Verkauf selbsthergestellter Produkte und durch andere Aktionen wie z.B. Flammkuchen aus dem Holzofen. Die Organisation hierfür liegt beim Arbeitskreis Martinsbasar. Alle Eltern der JohannesschülerInnen sind herzlich zum Martinsbasar eingeladen und zur Mitarbeit aufgefordert.

Mitarbeiter siehe Einleger Mitarbeiter der Johannesschulen

Mitgliederversammlung Die ordentliche Mitgliederversammlung findet einmal pro Geschäftsjahr statt. Sie wird vom Vorstand mit einer Frist von 4 Wochen durch Briefe an die Mitglieder mit Nennung der Tagesordnung einberufen. Da alle Erziehungsberechtigten Mitglieder des Vereins sind ist die Teilnahme wichtig und sehr erwünscht.

Mittagessen siehe Essen

Mittagsruhe In der Unter- bzw. Mittelstufe wird im Bereich geistige Entwicklung von Montag bis Mittwoch nach dem Mittagessen eine Mittagsruhe angeboten. Die SchülerInnen können sich in dieser Zeit auf Matratzen ausruhen und erholen. Auch die Schüler_innen der Oberstufe und der Berufsschulstufe haben nach dem Mittagessen eine Mittagspause und können diese zur Matratzenruhe oder zur Erholungspause im Gelände benutzen.

Mitteilungsheft Das Mitteilungsheft sollte immer in der Postmappe der SchülerInnen liegen. Es dient dem wichtigen, täglichen Austausch zwischen Eltern und Lehrern.

Mittelstufe Die Schüler_innen der Klassen 4-6 besuchen die Mittelstufe. Sie werden gemeinsam unterrichtet. Es gibt Mittelstufenklassen Bereich geistige Entwicklung(MB) und eine im Bereich Lernen(MA).

Monatsblatt Das Monatsblatt ist die Schulzeitung der Freien Johannesschulen. Es erscheint einmal monatlich. Es beinhaltet wichtige und aktuelle Informationen, Berichte und Beiträge rund um die Schule und Veranstaltungshinweise. Anregungen und Mitarbeit seitens der Eltern sind erwünscht.

Montagskreis Jeden Montag treffen sich vor dem Unterrichtsbeginn alle Schüler_innen und Klassenlehrer_innen im Eurythmiesaal. Zusammen wird ein Morgenspruch aufgesagt. Eine Kerze wird angezündet. Die Geburtstagskinder werden benannt und beglückwünscht. Gemeinsam werden Lieder gesungen und Besonderheiten aus dem Unterricht vorgestellt. Danach gehen alle in ihre Klassen und der Unterricht beginnt.

Morgenkreis Siehe Hauptunterricht

N

Notfallbogen Jedes Elternhaus erhält mit Schuleintritt ein Formular auf dem Telefonnummern für Notfälle angegeben werden sollen. Unter einer dieser Nummern sollte jederzeit jemand erreichbar sein. Bitte denken Sie selber daran Änderungen der Telefonnummern an Klassenlehrer_in und Frau Pongratz (Sekretariat: 07131 - 56 82 89) zu melden. Die Notfallbögen sind in regelmäßigen Abständen neu auszufüllen.

O

Oberstufe Die Schüler_innen der Klassen 7-9 besuchen die Oberstufe. Sie werden gemeinsam unterrichtet. Es gibt Oberstufenklassen Bereich geistige Entwicklung(OB) und eine im Bereich Lernen (OA)

P

Pädagogische Konferenz (PK) Die Pädagogische Konferenz trifft sich jeden Donnerstag. Teilnehmer sind alle Lehrer_innen und zu besonderen Themen (Kindbesprechungen, Fortbildungen) alle anderen pädagogischen Mitarbeiter_innen.

Parken Alle Eltern sind gebeten bei Bringen oder Abholen der Kinder mit dem Auto die dafür vorgesehenen Parkbuchten zu verwenden. Parken Sie auf keinen Fall im Kreisel bei der Bauhofseite - auch dann nicht, wenn Sie ihr Kind nur kurz aussteigen lassen wollen. Sie behindern dadurch die ankommenden Taxis. Sie gefährden Ihr eigenes Kind und durch das „Vorbild“ auch andere Kinder, denn bei der Überquerung des Kreisels kann das Kind von einem anderen Auto erfasst werden.

Pausen 1. Pause: 9.50 Uhr - 10.10 Uhr Frühstückspause 2. Pause: 11.45 - 12.00 Uhr 3. Pause: nur im G-Bereich an den langen Schultagen Montag bis Mittwoch: 12.00 – 13.00 Uhr Mittagspause (Mittagessen und Mittagsruhe)

Pausenbrot siehe Essen

Praktika im Bereich Lernen Im Bereich Lernen beginnt das Praktikum für die Schüler_innen der 8. und 9. Klassen in der zweiten Woche nach den Sommerferien. Es dauert insgesamt zwei Wochen. Während des Schuljahres findet dann das Praktikum, einmal 26wöchentlich, statt. Der Praktikumsbetrieb wird für jeden Schüler individuell ausgesucht, jeweils seinen Fähigkeiten und Neigungen entsprechend.

Praktika im Bereich geistige Entwicklung Im Bereich geistige Entwicklung wird in der Berufsschulstufe ein nach der Leistungsfähigkeit der Schüler_innen gestaffeltes Praktikumskonzept angeboten, durch das jeder/jede Schüler_in entsprechend den Möglichkeiten und Neigungen praktische Fertigkeiten entwickeln kann. Mit den vom Lehrer begleiteten Gruppenpraktika verlassen die Schüler den Schonraum Schule und erproben und erweitern ihr Können in realen Arbeitszusammenhängen. Diese mehrwöchigen Praktika finden an zwei Tagen in der Woche in geeigneten und bewährten Betrieben in den Bereichen Landwirtschaft, Nahrungsmittelverarbeitung, Weben, Hauswirtschaft und Gartenbau statt. Schüler, die die Eignung dafür haben, können Einzelpraktika machen, die nur zurückhaltend pädagogisch betreut werden. Sie gehen alleine zu der Praktikumsstelle und müssen auch die Anfahrt selbst bewältigen. In der Wahl der Betriebe werden die Fähigkeiten und die Vorlieben des Schülers berücksichtigt. Der Umfang der Praktika wird individuell gehandhabt. Wichtig für die Schüler ist auch, in Kontakt zu der Werkstatt für Menschen mit Behinderung zu kommen. Einmal im Jahr findet ein Gruppenpraktikum in der WfbM statt. Scheint für einen Schüler der Berufsbildungsbereich dieser Einrichtung die richtige berufliche Anschlussqualifikation, so absolviert er noch ein einwöchiges Einzelpraktikum. Schüler, die die Eignung dafür haben, können Wohnpraktika machen. Dieses Praktikum wird mit dem Einzelpraktikum verknüpft. In dieser Zeit leben sie mit ständigen Bewohnern in einer betreuten Wohngemeinschaft und gehen tagsüber einer Arbeit nach.

Projektunterricht Der Projektunterricht findet einmal pro Woche in den letzten beiden Fachstunden am Freitag statt. Die Schüler_innen arbeiten ein Jahr lang in kleinen Gruppen und klassenübergreifend an einem Thema. Im Schuljahr 14-15 konnten folgende Projektgruppen angeboten werden: Fußball, Mädchengruppe, Musikprojekt, Tanzprojekt, Theaterprojekt

R

Räumlichkeiten Jede Klasse hat ein Klassenzimmer und einen Nebenraum, die durch eine Tür verbunden sind. Das kleinere Zimmer dient der Arbeit in Kleingruppen und der Einzelförderung. Im größeren Zimmer findet der eigentliche Unterricht statt. Die Zimmer sind von den Klassenlehrer_innen wohnlich und liebevoll eingerichtet. Es gibt je nach Bedürfnissen der Kinder neben den Schultischen ein Sofa, Lese- und Spielecken. Im Erdgeschoss befinden sich die Klassenräume des Bereiches Lernen und der Berufsschulstufe. Außerdem sind dort das Sekretariat, der Hausmeisterraum, das Schulleitungszimmer, das Lehrerzimmer und ein Mehrzweckraum untergebracht. Auch eine offene Teeküche und die Räumlichkeiten für die Kernzeitbetreuung finden Sie im Erdgeschoss. Im ersten Stock sind die Klassenzimmer des Bereiches geistige Entwicklung zu finden. Dort sind auch der Eurythmiesaal und die Schulküche untergebracht. Der Werkraum und ein Handarbeits- und Hauswirtschaftsraum befinden sich in dem Nebengebäude in der Talheimerstr. 46. Für den Sportunterricht wird die Halle der Gemeinde genutzt. Der Schwimmunterricht findet im Hallenbad „Soleo“ in Heilbronn statt. Für den Computerunterricht gehen einzelne Klassen in den Computerraum der Grundschule in Flein.

Ranzenpost Alle Schüler_innen haben in ihrem Schulranzen eine Postmappe in der Infos, Briefe, Einladungen etc. von Seiten der Schule und von Seiten der Eltern mitgegeben werden. Bitte schauen Sie täglich nach!

S

Schülerzusatzversicherung Wie an allen Schulen können Sie zu Beginn des Schuljahres für einen geringen Beitrag eine Schülerzusatzversicherung abschließen. Informationen darüber finden Sie auf dem Formular, das Sie von der Klassenlehrer_in erhalten.

Schulleitungsteam Viele Schulleitungsaufgaben werden in unserer selbstverwalteten Schule von den Pädagogischen Mitarbeiter_innen und der Schulführungskonferenz übernommen. Es gibt Verwaltungsarbeiten für die es durch äußere Gegebenheiten sinnvoll ist, sie dauerhaft von Einzelpersonen regeln zu lassen. Dafür gibt es ein Schulleitungsteam. Es besteht aus Frau Förch-Handlos und Frau Reich-Dollmann für die Schule mit dem Förderschwerpunkt Lernen und aus Frau Jaborek und Herrn Kugler-Niklas für die Schule mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung. Nach außen hin benötigt die beiden Schulzweige eine Schulleitung, welche die Schule gegenüber dem Regierungspräsidium, gegenüber anderen staatlichen Organisationen und bei öffentlichen Auftritten vertritt. Diese Aufgabe haben Frau Reich-Dollmann (Bereich Lernen) und Herr Kugler- Niklas (Berei geistige Entwicklung) inne.

Schulbegleitung Siehe Eingliederungshilfe

Schulbücher siehe Unterrichtsmaterialien

 

Schule auf der Bühne (Monatsfeier)

"Schule auf der Bühne" ist eine Pflichtveranstaltung für alle SchülerInnen der Johannesschulen. Sie findet zweimal in jedem Schuljahr an einem Samstag statt. Alle Klassen geben einen kleinen Einblick, mit welchen Lerninhalten sie sich aktuell im Haupt- oder Fachunterricht beschäftigen.  Zu der "Monatsfeier" sind alle Eltern und Verwandte herzlich eingeladen. Im Anschluss bietet sich die Gelegenheit bei einem Buffet gemütlich zusammen zu sitzen und die Veranstaltung ausklingen zu lassen. Das Buffet wird abwechselnd von den Eltern zweier Klassen vorbereitet und betreut.

 

Schulführungskonferenz (SFK) Die Schulführungskonferenz trifft sich etwa zweiwöchentlich donnerstags. Sie setzt sich zusammen aus Pädagog_innen, Vorständen und der Geschäftsführung. Sie hat Beratungs- und Entscheidungsfunktion in Fragen der Schulführung, in personellen und wirtschaftlichen Fragen.

 

Schulgeld

Wir sind eine staatlich anerkannte Ersatzschule in freier Trägerschaft. Die auf gesetzlicher Grundlage gewährte Finanzhilfe deckt nicht alle unsere Kosten, so dass wir auf Spenden und Schulgeldbeiträge durch die Eltern angewiesen sind. Das Schulgeld soll nach Maßgabe durch das Regierungspräsidium nicht mehr als 160€ betragen. Wir bieten Eltern an, dass diese ein nach dem prozentualen Haushaltsnettoeinkommen berechnetes Schulgeld zahlen können, wobei dieses 5% des Haushaltsnettoeinkommens nicht übersteigen darf (Nr. 5 VVPSchG). Wir legen die Höhe des Schulgeldes nach der Aufnahme eines Schülers in einem Finanzgespräch zwischen dem Geschäftsführer und den Eltern fest. Die Aufnahme eines Kindes hängt also auf jeden Fall nicht von der Schulgeldzahlung ab.

 

Schullandheim

Ab der Mittelstufe geht jede Klasse in der Regel einmal im Jahr für etwa eine Schulwoche ins Schullandheim. Begleitet wird die Klasse dabei von Lehrkräften, Klassenhelfer_innen, Praktikant_innen oder auch Eltern. Der Aufenthalt im Schullandheim stärkt die Klassengemeinschaft und das Selbstbewusstsein des einzelnen Schülers. Die Kinder werden durch das intensivere Leben von Gemeinschaft oft zu größerer Selbständigkeit angespornt, die sie dann mit in den Alltag nach Hause mitnehmen. Die Aufenthalte werden in der Regel im Hauptunterricht intensiv vor - und nachbereitet, so dass das Kommende bewältigt werden kann und das Erlebte vertieft wird. Die Kinder können bei diesen Aufenthalten auch unterschiedliche Tätigkeitsfelder kennen lernen (z.B. landwirtschaftliche Betriebe) und helfen bei der Arbeit. Eine Nichtteilnahme am Schullandheim ist nur in begründeten Einzelfällen möglich.

Schulordnung Die Schulordnung wird jeder Familie ausgehändigt. Sie regelt das Zusammenleben von Lehrer_innenn, Schüler_innen und Eltern innerhalb der Schule und muss verbindlich eingehalten werden.

Schulorganisation siehe Einleger Organisation der Johannesschulen als Graphik

Schwerbehindertenausweis Der Schwerbehindertenausweis wird von den Erziehungsberechtigten beim Versorgungsamt beantragt. Zusätzlich wird jährlich eine Wertmarke für Fahrten mit Bus und Bahn benötigt. Mit dieser Wertmarke können die Schüler_innen kostenlos den gesamten Nahverkehr in Deutschland nutzen.

Schwimmen Die Schüler_innen des Bereiches geistige Entwicklung haben ab der Mittelstufe für ein halbes Jahr einmal wöchentlich Schwimmunterricht. Dieser findet im Hallenbad Soleo in Heilbronn statt.

Sekretariat Das Sekretariat befindet sich im Erdgeschoss. Dort ist Frau Pongratz unter der Telefonnummer 07131/568289 erreichbar. Nachrichten können sie auch per Fax (07131 - 205668) oder e-Mail (sekretariat@johannesschule-flein.de) senden oder auf den Anrufbeantworter sprechen. Öffnungszeiten Büro: Mo - Di und Do - Fr von 8.00 - 12.00 h

T

Tag der offenen Tür Der Tag der offenen Tür findet einmal jährlich im Frühjahr an einem Sonntagnachmittag statt und wird vom Arbeitskreis “Tag der offenen Tür“ organisiert. Es gibt verschiedene Aktionen wie Bastelangebote, Flohmarkt, Aufführungen, Ausstellung von Schülerarbeiten oder Cafés. Interessierte können die Schule kennenlernen und sich mit Lehrer_innen, Eltern und Schüler_innen austauschen. Verwandte und Schüler_innen sind an diesem Tag herzlich willkommen. Die Eltern sind zur Mithilfe aufgefordert. Ohne ihr Engagement kann der Tag nicht gelingen.

Taxifahren Viele unserer Schüler_innen werden mit dem Bus oder dem Taxi zur Schule gebracht. Bitte achten Sie darauf, dass die Kinder morgens pünktlich fertig sind. Falls Ihr Kind nicht zur Schule kommt müssen Sie selbst den Taxifahrer oder das Unternehmen schnellstmöglich informieren. Lassen Sie sich deswegen die Handynummer des Taxifahrers oder der Zentrale geben, damit Sie jederzeit jemanden erreichen und Nachricht geben können. Bei Problemen mit den Fahrten wenden Sie sich bitte ohne Scheu an die Klassenlehrer_innen oder an Frau Jaborek (Tel. 07131 - 2 79 25 20).

Theater Immer wieder finden Projekte statt, in denen die Schüler_innen innerhalb ihrer Klasse, aber auch klassenübergreifend Theaterstücke einüben und aufführen. Unterstützt wird die Schule dabei von dem Theaterpädagogen Stefan Buck.

U

Unterrichtsbeginn Der Unterricht beginnt von Montag bis Freitag um 8.00 Uhr. Die SchülerInnen sollen spätestens um 7.50 Uhr im Klassenzimmer sein. Unterrichtsmaterialien Für jede Klasse gibt es eine Liste mit benötigten Materialien wie Stifte, Schnellhefter, aber auch Gummistiefel oder Hausschuhen. Schulbücher erhalten die Schüler_innen keine. Hefte werden von den Lehrer_innen besorgt. Diese Hefte werden von den Schüler_innen sehr individuell zu den Unterrichtsthemen gestaltet und ersetzen die Schulbücher.

 

Unterrichtsmaterialien Für jede Klasse gibt es eine Liste mit benötigten Materialien wie Stifte, Schnellhefter, aber auch Gummistiefel oder Hausschuhen. Schulbücher erhalten die Schüler_innen keine. Hefte werden von den Lehrer_innen besorgt. Diese Hefte werden von den Schüler_innen sehr individuell zu den Unterrichtsthemen gestaltet und ersetzen die Schulbücher.

 

Unterstufe Die Schüler_innen der Klassen 1-3 besuchen die Unterstufe. Sie werden gemeinsam unterrichtet. Es gibt Unterstufenklassen im Bereich geistige Entwicklung (UB) und eine im Bereich Lernen(UA).

V

Verein Die freien Johannesschulen werden als eingetragener Verein geführt. Alle Eltern sind automatisch Vereinsmitglieder. Bitte nutzen Sie ihr Mitgliedsrecht und nehmen an der jährlichen Mitgliederversammlung teil. (siehe auch Mitgliederversammlung)

Verkehrssicherheitstraining

Ein Verkehrssicherheitstraining wird klassenweise durch die Lehrer_innenorganisiert, wobei sich mehrere Klassen zusammenschließen können.

 

Verlassen des Schulgeländes Das Verlassen der Schule während der Schulzeiten ist allen Schüler_innen nur mit Genehmigung von Seiten der Schule und in der Regel unter Aufsicht gestattet.

Vertrauenskreis siehe Arbeitskreise

Vesper Siehe Essen

Vorstand Die mindestens drei Mitglieder des Vorstandes bilden die rechtliche Vertretung der Schule und sind unterzeichnungsberechtigt. Idealerweise besteht der Vorstand aus Eltern- und Lehrervertretern, die in geheimer Wahl für zwei Jahre durch die Mitgliederversammlung gewählt werden.

W

Waldorfpädagogik Die Waldorfpädagogik wurde von Steiner 1919 auf der Grundlage der Anthroposophie ins Leben gerufen. Anlass hierfür war das Ansinnen von Emil Molt, eine Schule zu gründen. Emil Molt war der Direktor der Stuttgarter Zigarettenfabrik Waldorf-Astoria, die Namensgeber der ersten Waldorfschule und damit aller später gegründeten Waldorfschulen wurde. Das Anliegen von Emil Molt war es, eine Schule für die Kinder seiner Arbeiter zu gründen und er bat Steiner dieser Schule ein sinnvolles pädagogisches Gepräge zu geben. Das nahezu Revolutionäre dieser Schule war, dass Kinder unabhängig von ihrer Begabung, ihrem Geschlecht und ihrer familiären Herkunft zwölf Jahre lang an schulischer Bildung teilhaben sollten. Wichtige Elemente der Waldorfpädagogik sind: Eine umfassende Pflege aller Sinne; eine altersgemäße Themenwahl, eine ca. acht Jahre dauernde Klassenlehrerzeit, handwerkliche und künstlerische Fächer, Bewegungsfächer und Epochenunterricht. Bereits in die ersten Waldorfschulen wurden Kinder aufgenommen, die im heutigen Sprachgebrauch Entwicklungsverzögerungen und Behinderungen hatten. Nach wenigen Jahren des Bestehens wurde speziell für diese Kinder eine besondere jahrgangsübergreifende Klasse eröffnet, da sich im Schulalltag zeigte, dass diese Kinder ein langsameres Tempo, eine kleinere Lerngruppe und andere Schwerpunktsetzungen brauchten. Karl Schubert übernahm diese Klasse als Klassenlehrer. Sie wurde zur Keimzelle der 1921 gegründeten Karl-Schubert- Schule, der ersten Waldorf-Sonderschule. Im Unterrichten dieser Kinder und Jugendlichen mit Entwicklungsverzögerungen und Behinderungen werden die Elemente der Waldorfpädagogik ergänzt. Altersangemessene Sachthemen werden dem Waldorflehrplan entnommen und lediglich exemplarischer und handlungsorientierter vermittelt. Die Kulturtechniken Lesen, Schreiben und Rechnen allerdings müssen ganz individuell und gemessen am Stand der Entwicklung des einzelnen Schülers vermittelt werden. Hier bleiben unter Umständen klassische Themen des Anfangsunterrichtes bis in die oberen Klassen von Bedeutung. Der an Waldorfschulen übliche Fächerkanon wird ergänzt um Fächer, deren Notwendigkeit sich aus der Tatsache ergibt, dass manche Entwicklungsschritte nicht ohne schulische Hilfe vollzogen werden. Künstlerische Therapien ergänzen herkömmliche und individuell notwendige Therapien und runden den Schultag ab. Das anthroposophische Menschenbild gibt den LehrerInnen an den Waldorf- Sonderschulen eine Erkenntnis als Hilfestellung mit auf den Weg, die durch die Arbeit mit den besonderen Menschen trägt: Jeder Mensch, so unverständlich er im ersten Hinschauen erscheinen mag, ist genau so, wie er ist, richtig. Behinderungen werden nicht als Defizite gesehen. Denn gerade, weil dieser Mensch so ist, wie er ist, fordert und fördert er bei sich und bei seinen Mitmenschen Qualitäten, die ohne ihn und seine Besonderheiten nie entstanden wären. Damit bereichern gerade Menschen mit Behinderungen unsere Gesellschaft um Werte, an denen es dieser so sehr mangelt. Durch diese Sichtweise bekommen Behinderungen einen Sinn, der sich gerade in der Begegnung mit nichtbehinderten Menschen entfalten kann.

Z

Zeugnis Die Schüler_innen erhalten einmal jährlich vor den Sommerferien ein Zeugnisheft. Es gibt keine Noten, sondern jede unterrichtende Lehrkraft beschreibt darin, welche Entwicklung das Kind aus ihrer Sicht in dem entsprechenden Fach gemacht hat.

Zeugnisspruch Die Klassenlehrer_in sucht für jedes Kind einen Spruch aus, welcher das Kind im kommenden Schuljahr begleitet. Dieser Spruch wird regelmäßig vor der Klasse gesprochen. Er soll zur momentanen Lebenssituation des Kindes passen und es in seiner Entwicklung stärken.