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Schul-ABC

Die Geschichte der Johannesschulen:


Seit 1990 trafen sich Eltern in einem heilpädagogischen Arbeitskreis, die auf
der Suche nach besonderen Betreuungs- und Beschulungsmöglichkeiten für ihre
Kinder waren. Dieser Kreis arbeitete über Jahre inhaltlich und bildet den
geistigen Kern der Gründungsinitiative.
Im Frühjahr 1996 bekam die kleine Gruppe neuen Zulauf. Mehrere Kinder mit
besonderem Förderbedarf konnten in der Freien Waldorfschule nicht aufge-
nommen werden. Den Eltern war aber gerade für diese Kinder die Waldorf-
pädagogik besonders wichtig. Es wurde deutlich, dass eine „Förderschule nach
der Pädagogik Rudolf Steiners“ fehlte. Im November 1996 wurde der "Verein
zur Förderung seelenpflegebedürftiger Kinder auf anthroposophischer
Grundlage Heilbronn e.V." gegründet. Der Antrag zur Genehmigung der
Ersatzschule wurde im Januar 1998 beim Regierungspräsidium eingereicht.
Bereits im Herbst 1998 sollte in Gemmingen der Schulbetrieb aufgenommen
werden, was aber trotz intensivster Bemühung nicht erreicht werden konnte.
Dennoch wurde mit viel Einsatzfreude weitergearbeitet mit dem Ziel geeignete
Räumlichkeiten im Stadtbusbereich Heilbronn zu finden.
Die Gemeinde Flein erklärte sich im März 1999 bereit die ehemalige Asyl-
bewerberunterkunft in der Bachstraße als Schulgebäude zu vermieten. Im
September 1999 erfolgte die Eröffnung der Johannesschule „Freie
Förderschule nach der Pädagogik Rudolf Steiner“ mit einer Klasse 1/2/3 mit 9
Kindern, 1 Klassenlehrerin, 3 Fachlehrer_innen und 2 Klassenhelferinnen. Nach
und nach wuchs die Zahl der Schüler_innen und der Lehrer_innen und es mussten
noch andere Räumlichkeiten angemietet werden. (Martin-Maier-Pavillon, alter
Bauhof der Gemeinde Flein).
In den fünf Klassen der Stufen eins bis neun waren auch Schüler mit einem
höheren Förderbedarf integriert. Die unterschiedlich starken Grade der
Behinderungen machten sich mit zunehmendem Alter bemerkbar, ein
differenzierteres Angebot wurde notwendig. Im September 2007 gründete sich
ein neuer Schulzweig „Schule für geistig behinderte Kinder und Jugendliche“ und
aus der „Johannesschule“ wurden die „Freien Johannesschulen Flein“. In einer
jeweils gesonderten Unter-, Mittel- und Oberstufe wurden geistig behinderte
Schüler_innen unterrichtet. Nach drei Jahren wurde die Berufsschulstufe hinzu
gebildet, so dass dieser Schulzweig inzwischen bis zur zwölften Klasse voll
ausgebaut ist. Nach einer zwei Jahre dauernden Bauphase konnte im Sommer 2010, ein von Eltern und Lehrer_innen mit hohem Engagement und viel Eigenarbeit errichteter Neubau im Gewerbegebiet „Seeäcker“ bezogen werden. Mit dem Schuljahr 2010/2011 kam im G- Bereich die Berufsschulstufe hinzu.


Woher kommt der Name der Schule?


Ausgehend von einem Kind, dessen Schicksal mit ausschlaggebend war für die
Idee, eine Waldorf-Förderschule zu gründen, wurde der Name JOHANNES als
Schulname vorgeschlagen. Da sich das Gründungskollegium in der
Vorbereitungszeit mit der Apokalypse des Johannes als Impulsgeber für die
Zukunft, für das Handeln und für die Tat intensiv beschäftigte wurde der Name
zum Schulnamen gewählt.


Johannesschulen von A - Z

 

A


Abholen
Das vorzeitige Abholen ihres Kindes aus dem Unterricht ist vorher mit der
Klassenlehrer_in zu vereinbaren.
Bei eigener Abholung vor oder nach dem Schulschluss denken Sie bitte daran
ggfs. das Bus- oder Taxiunternehmen zu informieren.
(siehe auch Arztbesuch - siehe auch Parken)


Allergien
Bitte füllen Sie den jährlich ausgeteilten Fragebogen, der auch Fragen zu
Allergien enthält, gewissenhaft aus; nur dann können die Lehrer_innen
angemessen auf Ihr Kind Acht geben und Vorkehrungen von Ihnen
als Eltern und den Lehrer_innen getroffen werden.


Alkohol
Alkohol, Zigaretten, Drogen, Kaugummi und Zündmittel aller Art (z.B.
Streichhölzer, Feuerzeuge..), Waffen und elektrische Spiel- und Musikgeräte
dürfen nicht in die Schule oder zu schulischen Veranstaltungen wie auch
Ausflügen mitgebracht werden (siehe auch „Mitbringen“)


Ansteckende Krankheiten
Bei Verdacht auf ansteckende Krankheiten sollte zur Abklärung ein Arzt
aufgesucht werden und das Kind nicht zur Schule kommen. Bestätigt sich der
Verdacht, so muss ein ärztliches Attest erfolgen, dass der Unterricht wieder
besucht werden kann.
Bitte bedenken Sie, dass manche unserer Kinder ein geschwächtes Immunsystem
oder Immundefekte haben.
(siehe auch Läuse)


Anthroposophie
Die Waldorfpädagogik geht zurück auf Rudolf Steiner, der von 1861 bis 1925
lebte. Eine Grundannahme seiner Sichtweise ist, dass die sinnlich wahrnehmbare
Welt nur ein Teil der Wirklichkeit ist. Steiner griff die Idee auf, dass der ganze
Kosmos durchzogen ist von sinnlich nicht wahrnehmbaren Gegebenheiten, die
aber dennoch unsere sinnliche Welt und damit auch uns Menschen prägen und
maßgeblich betreffen. Steiner beschrieb Gesetzmäßigkeiten dieser sinnlich nicht
wahrnehmbaren Zusammenhänge. Diesen Ansatz, die Welt über das sinnlich
Wahrnehmbare hinaus zu verstehen und zu ordnen, verfolgte Steiner auf der
Basis eines nicht konfessionell gebundenen, christlichen Glaubens, der so offen
ist, dass inzwischen auch Menschen anderer Religionszugehörigkeit ihre
Verbundenheit zur Anthroposophie entdeckt haben und sich darin wieder finden,
wie bspw. der islamische Dr. Ibrahim Abouleish, der für sein Engagement in der
ägyptischen Wüste 2003 den alternativen Nobelpreis erhielt.
Die Anthroposophie diente Steiner als Ausgangspunkt, vielen Bereichen des
menschlichen Lebens neue Impulse zu geben. Beispielhaft hierfür stehen neben
der Waldorfpädagogik auch der biologisch-dynamische Ackerbau, neue
Entwicklungen in der Pharmazie, die anthroposophische Medizin oder neue Wege
in wirtschaftlichen Bereichen.


Arbeitskreise 

Die Johannesschulen leben von der Initiativkraft vieler Menschen. Es bestehen
verschiedenste Arbeitskreise bei denen sich jeder mit Ideen (z.B. Eltern-
Lehrer-Rat) oder Tatkraft (z.B. Bastelkreis) einbringen kann.


Arztbesuch
Arztbesuche sollten in die unterrichtsfreie Zeit gelegt werden. Benötigen Sie
hierfür eine Beurlaubung, sprechen Sie bitte frühzeitig mit der/dem
Klassenlehrer_in.


Ausflüge
Im Laufe des Schuljahres finden klassenweise Ausflüge und Lehrgänge statt,
über die Sie beim Elternabend informiert werden. Zur Johanni- (24. Juni) und
Michaelizeit (29. September) finden gemeinsame Ausflüge für die ganze Schule
statt, über die Sie vorher per Schulranzenpost Informationen erhalten.


B


Beförderungskosten
Förderschüler_innen müssen auf eigene Kosten zur Schule kommen.
Schüler_innen aus dem Bereich geistige Entwicklung benötigen für die Beförderung eine
Genehmigung durch das Landratsamt. Über die Kosten kann keine allgemeine
Aussage getroffen werden. Für Schüler ab der 5. Klasse entstehen in jedem Fall
Kosten für den Eigenanteil.
Ansprechpartnerin für alle Eltern ist nicht das Landratsamt sondern Frau
Jaborek.
Ansprechpartnerin: Frau Jaborek (Tel. 07131 - 57 15 23)


Beurlaubungen
Beurlaubungen sollten nur in dringenden Fällen eingereicht werden. Eine
Beurlaubung zur Verlängerung der Ferien ist wie an allen Schulen nur in äußerst
begründeten Fällen möglich. Grundsätzlich sollten Arzt- und Therapietermine in
die unterrichtsfreie Zeit gelegt werden. Beurlaubungen sollen so früh wie
möglich und schriftlich beantragt werden; der Antrag wird in der pädagogischen
Konferenz durch das Kollegium geprüft.


Berufsschulstufe im Bereich geistige Entwicklung
Nach dem Besuch der Oberstufe schließt sich die 3jährige Berufsschulstufe für
Schüler_innen an. Sie ist stark auf die Förderung
praktischer Fähigkeiten und der für die berufliche Zukunft wichtigen
Schlüsselqualifikationen ausgerichtet und hat das Ziel, mit Schüler_innen und
Eltern gemeinsam das richtige Arbeitsumfeld zu finden. Auftrag der
Berufsschulstufe ist, die jungen Menschen auf ein sinnerfülltes, so weit wie
möglich selbstständiges Leben vorzubereiten. Unser Konzept ermöglicht es, die
Lerninhalte auf die jeweilige Klasse anzupassen und in einer ausgewogenen Weise
anzubieten. Dem Alter der Schüler_innen angemessen, kommt dem Lernbereich
Arbeit ein großes Gewicht zu. Zusätzlich gibt es den Lernbereich Weltwissen,
Allgemeinbildung, Kunst und Bewegung, den Lernbereich Lebensbewältigung,
Wohnen und Freizeitgestaltung und den Lernbereich Kulturtechniken.


Berufswegekonferenz
Die Erfahrungen, die die Schüler_innen im differenzierten
Berufsfindungsprozess machen, fließen zusammen in den für jede_n Schüler_in
gesondert stattfindenden Berufswegekonferenzen im 11. und 12. Schuljahr. Hier
sitzen die/der Schüler_in, seine Eltern und die Lehrer_in mit den kompetenten
Netzwerkpartnern wie der Agentur für Arbeit, der Eingliederungshilfe, dem
Integrationsfachdienst, den Vertretern der Werkstätten der Region und
anderen beteiligten Einrichtungen zusammen, um eine dem Wunsch und den
Möglichkeiten des jungen Menschen entsprechende berufliche Zukunft zu
finden. Es werden Ziele und Vorgehensweisen festgelegt, die ein Jahr später
überprüft und ggf. angepasst werden.
Am Ende der Schulzeit entlassen wir die jungen Menschen in eine – so weit wie
möglich – gesicherte Zukunft.
Berufswegeplanung im Förderzweig Lernen
In der 7. Klasse wird die Kompetenzanalyse Profil AC von der/dem
Klassenlehrer_in durchgeführt. Sie erfasst die überfachlichen Kompetenzen der
Schüler_innen und liefert Ansatzpunkte zur Erstellung individueller
Förderangebote.
In der 8. Klasse beginnt das Schuljahr mit einem zweiwöchigen Blockpraktikum.
Der Praktikumsbetrieb wird von Lehrer_innen, Eltern und Schüler_innen
gemeinsam gesucht. Das Praktikum soll als Wochentagspraktikum im ganzen 8.
und 9. Schuljahr fortgesetzt werden.
Jetzt findet auch der erste Kontakt mit der Arbeitsagentur statt:
Der Berufsberater kommt in die Klasse und informiert über die Themen: Berufe
und Anforderungen im Arbeitsleben. Im Anschluss daran findet eine
Einzelberatung statt.
Die Arbeitsagentur bietet einen Termin beim Psychologischen Dienst der
Agentur für Arbeit an, um in einem Eignungstest die Stärken und Schwächen des
Schülers zu erkennen. Wenn das Ergebnis vorliegt, bespricht der Berufsberater
die Ergebnisse und die weitere Vorgehensweise mit Schüler_innen, Eltern und
Lehrer_in in einem Einzelgespräch.
Mögliche Wege nach der 9. Klasse können sein:


> ein Berufsvorbereitungsjahr, z.B. beim Internationalen Bund in Heilbronn
   oder beim VAB in der Johann-Jakob-Widmann-Schule
  (Vorqualifizierungsjahr in Arbeit/Beruf ) oder im Michael-Bauer-Werkhof
   in Stuttgart (Weiterführende Allgemeinbildung auf Grundlage der
   Waldorfpädagogik)


> Beginn einer Verbundsausbildung, es handelt sich um eine betreute
   Ausbildung mit sozialpädagogischer Begleitung. Die Agentur für Arbeit
   muss diese Ausbildungsform genehmigen.


> der Einstieg in eine betriebliche Ausbildung (dies ist aber eher die
   Ausnahme)


Bildungswegekonferenz
Die Verantwortungsgemeinschaft von Eltern und Staat (Schulamt,
Schulträger/Schulleitung und Lehrer, Eingliederungshilfe bzw. Jugendhilfe, bei
Bedarf Behindertenhilfe, Ärzte, SPZ) soll die schulische Bildung des Kindes
festlegen. Nach einer umfassenden und eingehenden fachlichen Beratung und in
der gemeinsamen Entwicklung von Alternativen soll der geeignetste Schulplatz
gefunden werden. Die Erziehungsvorstellungen der Eltern sowie die Wünsche des
jungen Menschen selbst sollen dabei berücksichtigt werden.


Brückentage
Brückentage können dem zu Schuljahresbeginn ausgeteilten Ferienkalender
entnommen werden. Meist sind die Freitage nach Feiertagen frei (z.B. nach
Christi Himmelfahrt, Fronleichnam).
(siehe auch Ferienkalender)


Bundes Freiwilligen Dienst (BFD)
Junge Frauen und Männer, die ein freiwilliges soziales Jahr (FSJ) oder einen
Bundes-Freiwilligen-Dienst (BFD) an den Johannesschulen leisten, sind in jeder
Klasse des Bereiches geistige Entwicklung als Klassenhelfer_innen oder Integrationshelfer_innen
zur Unterstützung eingesetzt.

 

Bus- und Taxifahren

siehe Taxi


C


Chirophonetik
Chirophonetik ist eine Förderung zur Sprachanregung über die
Körperwahrnehmung. Die Chirophonetik wird im Rahmen der Einzelförderung von
Frau Eder-Dostal durchgeführt. Sie erhalten im Vorfeld ein
Informationsschreiben und geben Ihre schriftliche Zustimmung.


Computerunterricht
„Die Computertechnik ist in die Welt gekommen, und wird nicht mehr wegzudenken sein
- wofür wir dankbar sein sollten! Wir sollten als Lernende aber nicht nur Benutzer
dieses Werkzeuges werden, «intelligente Idioten» bleiben, sondern über dieses
Zeitphänomen auch nachdenken, und dafür sollte man die Grundlagen durch den
Waldorfunterricht schaffen. Dann können wir vielleicht als Erwachsene das Werkzeug
zur Befreiung von der Routine in unseren Dienst stellen.“
Gottfried Straube: Computer in der Schule (Anthroposophie Forum)


E


Eingliederungshilfe
Als Leistungen zur Teilhabe, § 54 SGB XII Eingliederungshilfe, werden in
Deutschland sachliche Leistungen für behinderte oder von Behinderung
bedrohte Menschen bezeichnet.
(siehe auch Integrationshilfe)


Einzelförderung
siehe Förderunterricht


Elterngespräch
Mindestens einmal pro Schuljahr findet ein Einzelgespräch zwischen Eltern und
Lehrern über die aktuelle Entwicklung des Kindes statt. Der regelmäßige
Austausch zwischen Lehrern und Eltern im gegenseitigen Vertrauen ist dabei
auch Grundlage für eine gute Entwicklung des Kindes. Die Lehrer sind jederzeit
bereit, auf Wunsch der Eltern auch weitere Gespräche zu führen.


Elternmitarbeit
Die Schule trägt sich durch die Eltern, nicht nur durch den finanziellen Beitrag
(Schulgeld). Sie lebt mit dem Engagement, den Initiativen und der Kraft aus der
Elternschaft. Elternarbeit ist in allen Bereichen möglich - vom konkreten Bauen,
Spülen bei Festen, kreativen Angeboten bis hin zu Aufgaben in den
Arbeitskreisen, dem Eltern-Lehrer-Rat oder im Vorstand.
(siehe auch Arbeitskreise).


Elternbeitrag
siehe Schulgeld


Eltern-Lehrer-Rat

Dieser Rat besteht seit dem Schuljahr 2012/2013. Er dient der Kommunikation
und dem Informationsaustausch zwischen Lehrerschaft/Schule und Eltern sowie
der Offenlegung der Prozesse an der Schule. Wie der Name besagt, hat dieses
Gremium eine beratende Funktion, kann aber Initiativen in die Schule
hineintragen. Der Eltern-Lehrer-Rat besteht aus je zwei ElternvertreterInnen
einer Klasse (die zu Schuljahresbeginn aus der Klasse heraus gemeinsam
bestimmt werden) und zwei LehrerInnen aus jedem Schulbereich. Er trifft sich
ca. 4 mal pro Schuljahr.


Englisch
Englisch ist Schulfach im Förderzweig Lernen mit zwei Wochenstunden. Ziel ist die
Verständigung im Alltag in der englischen Sprache.


Entschuldigung
Entschuldigungen wegen Krankheit oder anderen wichtigen Gründen sind
1. mündlich/telefonisch bis spätestens 8 Uhr des betreffenden Tages der
Schule mitzuteilen; dies kann auch auf dem Anrufbeantworter geschehen.
Tel. 07131 - 56 82 89
UND
2. schriftlich innerhalb von 3 Tagen nachzureichen.
Bei ansteckenden Krankheiten muss ein ärztliches Attest erfolgen.
(siehe auch Läuse)


Epochenunterricht
siehe auch Hauptunterricht.


Ersatzkleidung
V.a. in den unteren Klassen ist es sinnvoll für die Kinder noch Ersatzkleidung
mitzugeben. Dies wird Ihnen im Einzelnen von der/dem Lehrer_in mitgeteilt.
Bitte sorgen Sie selbst für Ersatz, wenn das Kind etwas davon benötigt hat.


Essen
Frühstückspause ist für die Unter- und Mittelstufenklassen etwa um 9.30 Uhr
nach dem Hauptunterricht. Vor der Hofpause wird gemeinsam im Klassenzimmer
gefrühstückt. Die Kinder bringen - soweit nichts anderes ausgemacht ist - ihr
Vesper selbst mit. Das Vesper sollte gesund und ausgewogen sein. (siehe auch
Getränke). Die Oberstufenschüler frühstücken während der Hofpause.
Das Mittagessen für die Schüler_innen im Bereich geistige Entwicklung findet um 12.00 Uhr statt.
Das Essen ist vorwiegend vegetarisch; dadurch können für alle Teilnehmenden
kulturelle, religiöse und der jeweiligen Lebensanschauung entsprechende
Wünsche gleichermaßen berücksichtigt werden. Außerdem ist so die Qualität des
Essens besser sicherzustellen. Das Mittagessen wird montags bis mittwochs von
der Freien Waldorfschule Heilbronn (biologische Nahrungsmittel) geliefert.
In vielen Klassen wird regelmäßig selbst im Rahmen des
Hauswirtschaftsunterrichtes gekocht.


Essensgeldabrechnung

 

Bereich Lernen

Die Essensgeldabrechnung erfolgt klassenweise über die Lehrer_innen, wenn gekocht wird.

 

Bereich geistige Entwicklung

Die Essensgeldabrechnung für das offizielle Schulmittagessen erfolgt über eine
Rechnung, die Ihnen per „Ranzenpost“ zukommt; Grundlage ist eine Liste, die für
jedes Kind erstellt wird.


Eurythmie
In der Eurythmie (griech. Harmonisierende Bewegung) werden die Elemente der
Musik und der Sprache in Bewegung umgesetzt. Charakterisierend ist hier der
Wechsel von Ruhe und Bewegung, von Spannung und Entspannung. Spielerisch
werden Körperbewusstsein, Grob- und Feinmotorik, Konzentrationsfähigkeit,
seelische Beweglichkeit und die Wahrnehmungsmöglichkeiten im sozialen
Miteinander der Kinder altersgerecht geübt.


F


Fachunterrichte

Fachunterrichte finden statt in den Fächern: Entspannungspädagogik,
Erlebnispädagogik, Eurythmie, Gartenbau, Handarbeit, Hauswirtschaft,
Lebenspraktisches Lernen, Malen, Musik, Religion, Sport, Übstunden, Werken.
Die Fächerzusammenstellung variiert je nach Klassenstufe und Schulzweig.


Fahrradtraining
Siehe Verkehrssicherheitstraining


Ferienkalender
Der Ferienkalender wird zu Beginn des Schuljahres ausgeteilt. Die beweglichen
Ferientage orientieren sich an denen der Schulen der Stadt Heilbronn.
Vor den Sommerferien endet der Unterricht um 11.30 Uhr.
Nach den Sommerferien endet der Unterricht um 11.00 Uhr.
Vor den Weihnachtsferien ist Unterrichtsschluss nach Stundenplan.


Feste
Im Rahmen der Waldorfpädagogik werden die Feste im Jahreslauf meist
gemeinsam gefeiert, z.B. Adventsgärtlein. Dazu gehören auch die Ausflüge an
Johanni und Michaeli.
Auch der Geburtstag jedes Kindes wird gefeiert. Im Montagskreis werden die
Geburtstagskinder der Woche aufgerufen. Wie in jeder Klasse üblicherweise
gefeiert wird, erfahren Sie von der KlassenlehrerIn.


Förderunterricht
Für alle Schüler_innen der Johannesschulen gibt es entsprechend dem
individuellen Förderbedarf Einzelangebote. Die Johannesschulen bieten folgende
Einzel- oder Kleingruppenförderungen an:
Bewegungsförderung, Bogenschießen, Chirophonetik, Flöten, Heileurythmie,
Heilpädagogische Förderung, individuelles Vertiefen von Lerninhalten,
integrative Lerntherapie, Malen, Sprachförderung.


Frühstück
s. auch Essen


Fundsachen
Sollten Sie Kleidungsstücke vermissen, so werfen Sie einen Blick in die
Fundsachenkiste am Treppenaufgang!
Beschriften Sie die Kleidungsstücke Ihrer Kinder.


Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ)
siehe BFD


G


Gartenbau
Im Unterrichtsfach Gartenbau werden die Schüler_innen selbst tätig und
lernen im direkten Umgang mit der Natur die Jahreszeiten mit ihren
verschiedenen Aufgaben kennen. Je nach Jahreszeit und Aufgaben erfordern
die anfallenden Tätigkeiten entsprechende Bekleidung wie z.B. Sonnenkappe,
Gummistiefel und gartentaugliche Kleidung. Feste Schuhe sind aus
Sicherheitsgründen immer zu tragen.


Geburtstag
siehe Feste


Geschäftsführung
Geschäftsführer der Johannesschulen ist Herr Schnepf. Er ist verantwortlich für den
gesamten Verwaltungsbereich und führt im Auftrag des Vorstandes die Geschäfte des
Vereins. Ebenfalls in der Geschäftsführung tätige Menschen sind Frau Oberländer
(Buchhaltung) und Frau Pongratz (Büro).


Getränke
In den meisten Klassen werden gemeinsam gesunde Getränke wie Wasser oder
Tee besorgt und den Kindern angeboten. Ist dies der Fall, so sollten Sie Ihrem
Kind nur aus wichtigen Gründen und nach Rücksprache mit der Lehrer_in andere
Getränke mitgeben. Alkoholhaltige oder auch stark koffeinhaltige Getränke
dürfen nicht mitgebracht werden.

 

H


Handy
Ein Handy darf nur in Absprache mit der Klassenlehrer_in mitgebracht werden
(z.B. für Selbstfahrer). Wo die Handys während des Unterrichtes aufbewahrt
werden, wird zur Sicherung eines störungsfreien Unterrichts im Einzelfall von
der Lehrer_in bestimmt.


Hauptunterricht
Bis in die Oberstufe hinein haben die Schüler_innen in den ersten beiden
Unterrichtsstunden den sogenannten Haupt- oder Epochenunterricht bei der
Klassenlehrer_in. Der Hauptunterricht dauert von 8.00 bis 9.50 Uhr. Jeder
Hauptunterricht gliedert sich in drei Teile: den Rhythmischen Teil, den Lernteil,
den Erzählteil.
Im Rhythmischen Teil oder Morgenkreis werden Fingerspiele und
Bewegungsspiele gemacht, die Zeugnissprüche werden aufgesagt, der
Stundenplan des Tages wird angeschaut, der Kalender auf den richtigen Stand
gebracht. Es wird musiziert, gesungen und rezitiert.
Im Lernteil wechseln sich einzelne Fächer nach mehreren Wochen ab. Die Klasse
beschäftigt sich auf diese Weise intensiv mit einem Thema. Der Inhalt
orientiert sich an dem Alter der Kinder. Dieser wird den SchülerInnen
ganzheitlich und konkret erfahrbar vermittelt; gleichzeitig werden die
grundlegenden Fähigkeiten der Kulturtechniken (Lesen, Schreiben und Rechnen)
durch schriftliche Aufgaben gefestigt.
Im Erzählteil werden verschiedene Inhalte - Märchen, Legenden, Sagen oder
Stoffinhalte - je nach Klassenstufe erzählend aufgegriffen.


Hausaufgaben
Die Hausaufgaben sind Bestandteil des pädagogischen Konzeptes der
Johannesschulen und sollen entsprechend den Angaben der Lehrer_in von den
Kindern selbst erledigt werden. Unterstützen Sie Ihr Kind darin, die
Hausaufgaben regelmäßig und gewissenhaft zu machen, da dies die weitere
Entwicklung Ihres Kindes fördert.


Hausmeister
Unser "Mann für alles, was sonst keiner kann" ist Herr Wugk (0171-5737872)


Hauswirtschaft
Das Unterrichtsfach Hauswirtschaft wird im Bereich Lernen ab der Oberstufe und
im Bereich geistige Entwicklung ab der Unterstufe unterrichtet. Der Unterricht findet einmal
wöchentlich statt.


Hausschuhe
Im Bereich geistige Entwicklung tragen die Schüler_innen Hausschuhe, die in der Schule
verbleiben.


I


Integrationshilfe
Integrationshilfe ist eine Leistung der Eingliederungshilfe - sie muss in
Absprache mit den Eltern von der Schule beantragt werden. Integrationshilfe
wird in der Schule zur Einzelfallbegleitung bedürftiger Schüler eingesetzt.


J


Jahresarbeiten
In der Klassenstufe 7 oder 8 wird für jede/n Schüler_in beiden Förderzweigen
gemeinsam mit dem Klassenlehrer ein Thema für eine Jahresarbeit ausgesucht.
Dieses richtet sich nach den Begabungen und Neigungen des Schülers (z.B.
Hobby).
Mit diesem Thema setzt sich dann der/die Schüler_in intensiv im Rahmen des
Unterrichtes über das gesamte Schuljahr auseinander. Es werden ganz
individuell entsprechende Arbeitsmaterialien erstellt. Die Jahresarbeit stellt eine große Herausforderung
für den/die Schüler_in dar. Sie soll das Selbstbewusstsein jedes Einzelnen
stärken und ganz individuell fördern.


K


Kalenderverkauf
Von den gemalten Bildern des Kunstunterrichtes wird jedes Jahr eine Auswahl
getroffen und der Jahreskalender „Kunstwerke “ erstellt und gedruckt. Der
Kalender ist ein wichtiger Beitrag dazu die Johannesschulen einer breiten
Öffentlichkeit bekannt zu machen.
Der Erlös kommt ausschließlich der Schule zugute, somit unseren Kindern.
Deshalb ist die Mitarbeit der Eltern gefragt und es ist wichtig bei dem Verkauf
mitzuhelfen. Es sollten nach Möglichkeit von jeder Familie 5 Kalender (Preis18€
/pro St.) verkauft werden. Auch Verwandte, Freunde und Bekannte können für
Verkaufserfolge sorgen.


Kernzeit
Für die Schüler_innen des Bereiches Lernen besteht die Möglichkeit einer
Kernzeitbetreuung von Montag bis Freitag in der Zeit von 12.00 bis 14.00 Uhr.
Ansprechpartnerin: Frau Pfeiffer (Tel. 07131 - 40 53 069)


Klassengemeinschaft
Die Klassengemeinschaft ist sehr wichtig und wird deshalb sehr gepflegt. Es
finden in jeder Klasse im gesamten Schuljahr verschiedene Aktivitäten statt.
Diese werden von jeder einzelnen Klasse ganz individuell gestaltet (z.B.
Elternfrühstück, Adventsfeier, Bastelaktionen, Ausflüge mit Eltern und
Kindern).


Klassenhelfer_innen
Die Klassenhelfer_innen unterstützen im Bereich Lernen und teileise im Bereich geistige Entwicklung die
Klassenlehrer_in und die Schüler_innen einer Klasse über mehrere Jahre. Sie
sind Fachkräfte mit pädagogischer Ausbildung.


Klassenfahrt
siehe Schullandheim


Klassenkasse
Jede Klasse regelt ihre Klassenkasse individuell. So können zum Beispiel
Arbeitsmaterialien, Hefte, Zeichenpapier, Farben usw. aber auch Getränke
durch diese abgerechnet werden. Ein Elternteil übernimmt die Führung der
Klassenkasse.


Klassenlehrer_in
Die/Der Klassenlehrer_in ist die/der vertrauensvolle Hauptansprechpartner_in
für die Eltern und die Schüler_innen. Sie/Er unterrichtet ihre/seine Klasse
jeden Tag mindestens zwei Unterrichtsstunden im Hauptunterricht.
Im Bereich geistige Entwicklung begleitet sie/er die Klasse im Idealfall bis einschließlich der
Oberstufe.
Im Bereich Lernen wechseln die Klassenlehrer_innen jeweils mit dem Übergang von
der Unter- zur Mittel und von der Mittel- zur Oberstufe.


Klassensprecher_innen
Im Bereich Lernen besteht die Möglichkeit, ab der Oberstufe ,
Klassensprecher_innen für ein Schuljahr zu stellen. Sie /Er wird von den
Schülern_innen der jeweiligen Klasse gewählt.


Klassenvertreter_innen
siehe Eltern-Lehrer-Rat


Klassenzimmer
siehe Räumlichkeit


Kochen
Siehe Hauswirtschaft


Krankheit
Siehe Entschuldigung


Kreise
siehe Arbeitskreise


Kurze Schultage
Am letzten Schultag vor den Sommerferien endet der Unterricht um 11.30
Uhr. Am ersten Schultag nach den Sommerferien endet der Unterricht um
11.00 Uhr.
Am letzten Schultag vor den Weihnachtsferien endet der Unterricht nach
Stundenplan.
Bitte vergessen Sie nicht, sich über den Heimtransport des Kindes zu
informieren! (Schulbus/Taxi)

 

L


Läuse
So wie an allen anderen Schulen auch kann es geschehen, dass Kinder Läuse
bekommen. Das kann jedem passieren und hat mit mangelnder Sauberkeit nichts
zu tun. Hat ein Kind Läuse, so bedeutet dies für die Familie sehr viel Arbeit.
Deswegen sollte man unbedingt vermeiden, dass Läuse weitergegeben werden.
Bei Verdacht auf Läuse muss daher das Kind möglichst sofort von der Schule
abgeholt und behandelt werden. Bitte informieren Sie sofort die
Klassenlehrer_in, damit die anderen Eltern (ohne Namensnennung des
betroffenen Kindes) informiert werden können. So ist es möglich, dass sie
ebenfalls aufmerksam sind und ihre Kinder kontrollieren. Von der
Klassenlehrer_in erhalten sie ein Merkblatt zum Thema Läuse nach dem Sie
bitte handeln.


Lebenspraktischer Unterricht
Der lebenspraktische Unterricht findet im Bereich geistige Entwicklung ab der Unterstufe einmal
wöchentlich statt. Er ist wichtig für das Erlernen der Selbstständigkeit. Das
Unterrichtsziel ist die Fähigkeiten zu erlernen, die man benötigt um den Alltag
zu bewältigen. Lerninhalte sind das Training grundlegender Fähigkeiten des
täglichen Alltags wie Einkaufen gehen, Bügeln, Wäsche zusammenlegen,
Schnürbänder binden, Uhrzeit, Umgang mit Geld, Busfahrtraining.
Nach Ermessen der Klassenkonferenz kann dieses Fach auch im Bereich Lernen
angeboten werden.

 

M


Martinsbazar
Jedes Jahr findet an einem Wochenende im November der Martinsbasar
(Martinimarkt) in der Freien Waldorfschule in Heilbronn Sontheim in der Max-
von-Laue-Straße statt.
Auf diesem Basar finden Sie wunderschöne, von Eltern selbsthergestellte
Produkte, zu kaufen. Außerdem gibt es ein Bücherzimmer und gemütlich
eingerichtete Klassenzimmer als Cafés oder Bistro und viele Spiel- und
Bastelangebote für Kinder.
Unsere Schule beteiligt sich am Martinsbasar durch den Verkauf unserer
Kalender „Kunstwerke“, den Verkauf selbsthergestellter Produkte und durch
andere Aktionen wie z.B. Flammkuchen aus dem Holzofen. Die Organisation
hierfür liegt beim Arbeitskreis Martinsbasar.
Alle Eltern der JohannesschülerInnen sind herzlich zum Martinsbasar eingeladen
und zur Mitarbeit aufgefordert.


Mitarbeiter
siehe Einleger Mitarbeiter der Johannesschulen


Mitgliederversammlung
Die ordentliche Mitgliederversammlung findet einmal pro Geschäftsjahr statt.
Sie wird vom Vorstand mit einer Frist von 4 Wochen durch Briefe an die
Mitglieder mit Nennung der Tagesordnung einberufen. Da alle
Erziehungsberechtigten Mitglieder des Vereins sind ist die Teilnahme wichtig
und sehr erwünscht.


Mittagessen
siehe Essen


Mittagsruhe
In der Unter- bzw. Mittelstufe wird im Bereich geistige Entwicklung von Montag bis Mittwoch
nach dem Mittagessen eine Mittagsruhe angeboten. Die SchülerInnen können
sich in dieser Zeit auf Matratzen ausruhen und erholen. Auch die Schüler_innen
der Oberstufe und der Berufsschulstufe haben nach dem Mittagessen eine
Mittagspause und können diese zur Matratzenruhe oder zur Erholungspause im
Gelände benutzen.


Mitteilungsheft
Das Mitteilungsheft sollte immer in der Postmappe der SchülerInnen liegen. Es
dient dem wichtigen, täglichen Austausch zwischen Eltern und Lehrern.


Mittelstufe
Die Schüler_innen der Klassen 4-6 besuchen die Mittelstufe. Sie werden
gemeinsam unterrichtet. Es gibt Mittelstufenklassen
Bereich geistige Entwicklung(MB) und eine im Bereich Lernen(MA).


Monatsblatt
Das Monatsblatt ist die Schulzeitung der Freien Johannesschulen. Es erscheint
einmal monatlich. Es beinhaltet wichtige und aktuelle Informationen, Berichte
und Beiträge rund um die Schule und Veranstaltungshinweise. Anregungen und
Mitarbeit seitens der Eltern sind erwünscht.


Montagskreis
Jeden Montag treffen sich vor dem Unterrichtsbeginn alle Schüler_innen und
Klassenlehrer_innen im Eurythmiesaal. Zusammen wird ein Morgenspruch
aufgesagt. Eine Kerze wird angezündet. Die Geburtstagskinder werden benannt
und beglückwünscht. Gemeinsam werden Lieder gesungen und Besonderheiten aus
dem Unterricht vorgestellt. Danach gehen alle in ihre Klassen und der Unterricht
beginnt.


Morgenkreis
Siehe Hauptunterricht


N


Notfallbogen
Jedes Elternhaus erhält mit Schuleintritt ein Formular auf dem Telefonnummern
für Notfälle angegeben werden sollen. Unter einer dieser Nummern sollte
jederzeit jemand erreichbar sein. Bitte denken Sie selber daran Änderungen der
Telefonnummern an Klassenlehrer_in und Frau Pongratz (Sekretariat: 07131 - 56
82 89) zu melden. Die Notfallbögen sind in regelmäßigen Abständen neu
auszufüllen.


O


Oberstufe
Die Schüler_innen der Klassen 7-9 besuchen die Oberstufe. Sie werden
gemeinsam unterrichtet. Es gibt Oberstufenklassen
Bereich geistige Entwicklung(OB) und eine im Bereich Lernen (OA)


P


Pädagogische Konferenz (PK)
Die Pädagogische Konferenz trifft sich jeden Donnerstag. Teilnehmer sind alle
Lehrer_innen und zu besonderen Themen (Kindbesprechungen, Fortbildungen)
alle anderen pädagogischen Mitarbeiter_innen.


Parken
Alle Eltern sind gebeten bei Bringen oder Abholen der Kinder mit dem Auto die
dafür vorgesehenen Parkbuchten zu verwenden. Parken Sie auf keinen Fall im
Kreisel bei der Bauhofseite - auch dann nicht, wenn Sie ihr Kind nur kurz
aussteigen lassen wollen. Sie behindern dadurch die ankommenden Taxis. Sie
gefährden Ihr eigenes Kind und durch das „Vorbild“ auch andere Kinder, denn bei
der Überquerung des Kreisels kann das Kind von einem anderen Auto erfasst
werden.


Pausen
1. Pause: 9.50 Uhr - 10.10 Uhr Frühstückspause
2. Pause: 11.45 - 12.00 Uhr
3. Pause: nur im G-Bereich an den langen Schultagen Montag bis Mittwoch:
12.00 – 13.00 Uhr Mittagspause (Mittagessen und Mittagsruhe)


Pausenbrot
siehe Essen


Praktika im Bereich Lernen
Im Bereich Lernen beginnt das Praktikum für die Schüler_innen der 8. und 9. Klassen
in der zweiten Woche nach den Sommerferien. Es dauert insgesamt zwei
Wochen. Während des Schuljahres findet dann das Praktikum, einmal
26wöchentlich, statt. Der Praktikumsbetrieb wird für jeden Schüler individuell
ausgesucht, jeweils seinen Fähigkeiten und Neigungen entsprechend.


Praktika im Bereich geistige Entwicklung
Im Bereich geistige Entwicklung wird in der Berufsschulstufe ein nach der Leistungsfähigkeit der
Schüler_innen gestaffeltes Praktikumskonzept angeboten, durch das jeder/jede
Schüler_in entsprechend den Möglichkeiten und Neigungen praktische
Fertigkeiten entwickeln kann.
Mit den vom Lehrer begleiteten Gruppenpraktika verlassen die Schüler den
Schonraum Schule und erproben und erweitern ihr Können in realen
Arbeitszusammenhängen. Diese mehrwöchigen Praktika finden an zwei Tagen in
der Woche in geeigneten und bewährten Betrieben in den Bereichen
Landwirtschaft, Nahrungsmittelverarbeitung, Weben, Hauswirtschaft und
Gartenbau statt.
Schüler, die die Eignung dafür haben, können Einzelpraktika machen, die nur
zurückhaltend pädagogisch betreut werden. Sie gehen alleine zu der
Praktikumsstelle und müssen auch die Anfahrt selbst bewältigen. In der Wahl
der Betriebe werden die Fähigkeiten und die Vorlieben des Schülers
berücksichtigt. Der Umfang der Praktika wird individuell gehandhabt. Wichtig
für die Schüler ist auch, in Kontakt zu der Werkstatt für Menschen mit
Behinderung zu kommen. Einmal im Jahr findet ein Gruppenpraktikum in der
WfbM statt. Scheint für einen Schüler der Berufsbildungsbereich dieser
Einrichtung die richtige berufliche Anschlussqualifikation, so absolviert er noch
ein einwöchiges Einzelpraktikum.
Schüler, die die Eignung dafür haben, können Wohnpraktika machen. Dieses
Praktikum wird mit dem Einzelpraktikum verknüpft. In dieser Zeit leben sie mit
ständigen Bewohnern in einer betreuten Wohngemeinschaft und gehen tagsüber
einer Arbeit nach.


Projektunterricht
Der Projektunterricht findet einmal pro Woche in den letzten beiden
Fachstunden am Freitag statt. Die Schüler_innen arbeiten ein Jahr lang in
kleinen Gruppen und klassenübergreifend an einem Thema. Im Schuljahr 14-15
konnten folgende Projektgruppen angeboten werden: Fußball, Mädchengruppe,
Musikprojekt, Tanzprojekt, Theaterprojekt


R


Räumlichkeiten
Jede Klasse hat ein Klassenzimmer und einen Nebenraum, die durch eine Tür
verbunden sind. Das kleinere Zimmer dient der Arbeit in Kleingruppen und der
Einzelförderung. Im größeren Zimmer findet der eigentliche Unterricht statt.
Die Zimmer sind von den Klassenlehrer_innen wohnlich und liebevoll eingerichtet.
Es gibt je nach Bedürfnissen der Kinder neben den Schultischen ein Sofa, Lese-
und Spielecken.
Im Erdgeschoss befinden sich die Klassenräume des Bereiches Lernen und der
Berufsschulstufe. Außerdem sind dort das Sekretariat, der Hausmeisterraum,
das Schulleitungszimmer, das Lehrerzimmer und ein Mehrzweckraum
untergebracht. Auch eine offene Teeküche und die Räumlichkeiten für die
Kernzeitbetreuung finden Sie im Erdgeschoss.
Im ersten Stock sind die Klassenzimmer des Bereiches geistige Entwicklung zu finden. Dort sind
auch der Eurythmiesaal und die Schulküche untergebracht.
Der Werkraum und ein Handarbeits- und Hauswirtschaftsraum befinden sich in
dem Nebengebäude in der Talheimerstr. 46.
Für den Sportunterricht wird die Halle der Gemeinde genutzt. Der
Schwimmunterricht findet im Hallenbad „Soleo“ in Heilbronn statt.
Für den Computerunterricht gehen einzelne Klassen in den Computerraum der
Grundschule in Flein.


Ranzenpost
Alle Schüler_innen haben in ihrem Schulranzen eine Postmappe in der Infos,
Briefe, Einladungen etc. von Seiten der Schule und von Seiten der Eltern
mitgegeben werden.
Bitte schauen Sie täglich nach!


S


Schülerzusatzversicherung
Wie an allen Schulen können Sie zu Beginn des Schuljahres für einen geringen
Beitrag eine Schülerzusatzversicherung abschließen. Informationen darüber
finden Sie auf dem Formular, das Sie von der Klassenlehrer_in erhalten.


Schulleitungsteam
Viele Schulleitungsaufgaben werden in unserer selbstverwalteten Schule von den
Pädagogischen Mitarbeiter_innen und der Schulführungskonferenz übernommen.
Es gibt Verwaltungsarbeiten für die es durch äußere Gegebenheiten sinnvoll ist,
sie dauerhaft von Einzelpersonen regeln zu lassen. Dafür gibt es ein
Schulleitungsteam. Es besteht aus Frau Förch-Handlos und Frau Reich-Dollmann
für die Schule mit dem Förderschwerpunkt Lernen und aus Frau Jaborek und Herrn Kugler-Niklas für die
Schule mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung.
Nach außen hin benötigt die beiden Schulzweige eine Schulleitung, welche die Schule gegenüber dem Regierungspräsidium, gegenüber anderen staatlichen Organisationen und bei öffentlichen Auftritten
vertritt. Diese Aufgabe haben Frau Reich-Dollmann (Bereich Lernen) und Herr Kugler-
Niklas (Berei geistige Entwicklung) inne.


Schulbegleitung
Siehe Eingliederungshilfe


Schulbücher
siehe Unterrichtsmaterialien

 

Schule auf der Bühne (Monatsfeier)

"Schule auf der Bühne" ist eine Pflichtveranstaltung für alle SchülerInnen der
Johannesschulen. Sie findet zweimal in jedem Schuljahr an einem Samstag statt.
Alle Klassen geben einen kleinen Einblick, mit welchen Lerninhalten sie sich
aktuell im Haupt- oder Fachunterricht beschäftigen.  Zu der "Monatsfeier" sind alle
Eltern und Verwandte herzlich eingeladen. Im Anschluss bietet sich die
Gelegenheit bei einem Buffet gemütlich zusammen zu sitzen und die
Veranstaltung ausklingen zu lassen. Das Buffet wird abwechselnd von den Eltern
zweier Klassen vorbereitet und betreut.

 


Schulführungskonferenz (SFK)
Die Schulführungskonferenz trifft sich etwa zweiwöchentlich donnerstags. Sie
setzt sich zusammen aus Pädagog_innen, Vorständen und der Geschäftsführung.
Sie hat Beratungs- und Entscheidungsfunktion in Fragen der Schulführung, in
personellen und wirtschaftlichen Fragen.


Schulgeld
Die Erziehungsberechtigten zahlen einen monatlichen Beitrag an die Schule, weil
diese als Privatschule nicht voll von staatlicher Seite finanziert wird. Die Höhe
des Richtbetrages legt die Schulführungskonferenz fest. In einem
Finanzgespräch zwischen dem Arbeitskreis Elternverträge und den
Erziehungsberechtigten des aufzunehmenden Schülers wird der genaue Betrag
festgelegt. Der Betrag soll sich nach den finanziellen Möglichkeiten der
Erziehungsberechtigten richten. Manche Eltern können einen höheren Beitrag
leisten, manche einen geringeren. Kein Kind wird aus finanziellen Gründen
abgelehnt, wenn der Richtbeitrag nicht aufgebracht werden kann.


Schullandheim
Ab der Mittelstufe geht jede Klasse in der Regel einmal im Jahr für etwa eine
Schulwoche ins Schullandheim. Begleitet wird die Klasse dabei von Lehrkräften,
Klassenhelfer_innen, Praktikant_innen oder auch Eltern.
Der Aufenthalt im Schullandheim stärkt die Klassengemeinschaft und das
Selbstbewusstsein des einzelnen Schülers. Die Kinder werden durch das
intensivere Leben von Gemeinschaft oft zu größerer Selbständigkeit angespornt,
die sie dann mit in den Alltag nach Hause mitnehmen. Die Aufenthalte werden in
der Regel im Hauptunterricht intensiv vor - und nachbereitet, so dass das
Kommende bewältigt werden kann und das Erlebte vertieft wird. Die Kinder
können bei diesen Aufenthalten auch unterschiedliche Tätigkeitsfelder kennen
lernen (z.B. landwirtschaftliche Betriebe) und helfen bei der Arbeit.
Eine Nichtteilnahme am Schullandheim ist nur in begründeten Einzelfällen
möglich.


Schulordnung
Die Schulordnung wird jeder Familie ausgehändigt.
Sie regelt das Zusammenleben von Lehrer_innenn, Schüler_innen und Eltern
innerhalb der Schule und muss verbindlich eingehalten werden.


Schulorganisation
siehe Einleger Organisation der Johannesschulen als Graphik


Schwerbehindertenausweis
Der Schwerbehindertenausweis wird von den Erziehungsberechtigten beim
Versorgungsamt beantragt. Zusätzlich wird jährlich eine Wertmarke für
Fahrten mit Bus und Bahn benötigt. Mit dieser Wertmarke können die
Schüler_innen kostenlos den gesamten Nahverkehr in Deutschland nutzen.


Schwimmen
Die Schüler_innen des Bereiches geistige Entwicklung haben ab der Mittelstufe für ein halbes
Jahr einmal wöchentlich Schwimmunterricht. Dieser findet im Hallenbad Soleo in
Heilbronn statt.


Sekretariat
Das Sekretariat befindet sich im Erdgeschoss. Dort ist Frau Pongratz unter der
Telefonnummer 07131/568289 erreichbar.
Nachrichten können sie auch per Fax (07131 - 205668) oder e-Mail
(sekretariat@johannesschule-flein.de) senden oder auf den Anrufbeantworter
sprechen.
Öffnungszeiten Büro: Mo - Di und Do - Fr von 8.00 - 12.00 h


T


Tag der offenen Tür
Der Tag der offenen Tür findet einmal jährlich im Frühjahr an einem
Sonntagnachmittag statt und wird vom Arbeitskreis “Tag der offenen Tür“
organisiert. Es gibt verschiedene Aktionen wie Bastelangebote, Flohmarkt,
Aufführungen, Ausstellung von Schülerarbeiten oder Cafés.
Interessierte können die Schule kennenlernen und sich mit Lehrer_innen, Eltern
und Schüler_innen austauschen.
Verwandte und Schüler_innen sind an diesem Tag herzlich willkommen.
Die Eltern sind zur Mithilfe aufgefordert. Ohne ihr Engagement kann der Tag
nicht gelingen.


Taxifahren
Viele unserer Schüler_innen werden mit dem Bus oder dem Taxi zur Schule
gebracht. Bitte achten Sie darauf, dass die Kinder morgens pünktlich fertig
sind. Falls Ihr Kind nicht zur Schule kommt müssen Sie selbst den Taxifahrer
oder das Unternehmen schnellstmöglich informieren. Lassen Sie sich deswegen
die Handynummer des Taxifahrers oder der Zentrale geben, damit Sie jederzeit
jemanden erreichen und Nachricht geben können.
Bei Problemen mit den Fahrten wenden Sie sich bitte ohne Scheu an die
Klassenlehrer_innen oder an Frau Jaborek (Tel. 07131 - 2 79 25 20).


Theater
Immer wieder finden Projekte statt, in denen die Schüler_innen innerhalb ihrer
Klasse, aber auch klassenübergreifend Theaterstücke einüben und aufführen.
Unterstützt wird die Schule dabei von dem Theaterpädagogen Stefan Buck.


U


Unterrichtsbeginn
Der Unterricht beginnt von Montag bis Freitag um 8.00 Uhr. Die SchülerInnen
sollen spätestens um 7.50 Uhr im Klassenzimmer sein.
Unterrichtsmaterialien
Für jede Klasse gibt es eine Liste mit benötigten Materialien wie Stifte,
Schnellhefter, aber auch Gummistiefel oder Hausschuhen.
Schulbücher erhalten die Schüler_innen keine. Hefte werden von den
Lehrer_innen besorgt. Diese Hefte werden von den Schüler_innen sehr
individuell zu den Unterrichtsthemen gestaltet und ersetzen die Schulbücher.

 

Unterrichtsmaterialien
Für jede Klasse gibt es eine Liste mit benötigten Materialien wie Stifte,
Schnellhefter, aber auch Gummistiefel oder Hausschuhen.
Schulbücher erhalten die Schüler_innen keine. Hefte werden von den
Lehrer_innen besorgt. Diese Hefte werden von den Schüler_innen sehr
individuell zu den Unterrichtsthemen gestaltet und ersetzen die Schulbücher.

 

Unterstufe
Die Schüler_innen der Klassen 1-3 besuchen die Unterstufe. Sie werden
gemeinsam unterrichtet. Es gibt Unterstufenklassen im Bereich geistige Entwicklung (UB) und eine
im Bereich Lernen(UA).


V


Verein
Die freien Johannesschulen werden als eingetragener Verein geführt. Alle Eltern
sind automatisch Vereinsmitglieder. Bitte nutzen Sie ihr Mitgliedsrecht und
nehmen an der jährlichen Mitgliederversammlung teil.
(siehe auch Mitgliederversammlung)


Verkehrssicherheitstraining

Ein Verkehrssicherheitstraining wird klassenweise durch die Lehrer_innenorganisiert, wobei sich mehrere Klassen zusammenschließen können.

 

Verlassen des Schulgeländes
Das Verlassen der Schule während der Schulzeiten ist allen Schüler_innen nur
mit Genehmigung von Seiten der Schule und in der Regel unter Aufsicht
gestattet.


Vertrauenskreis
siehe Arbeitskreise


Vesper
Siehe Essen


Vorstand
Die mindestens drei Mitglieder des Vorstandes bilden die rechtliche Vertretung
der Schule und sind unterzeichnungsberechtigt. Idealerweise besteht der
Vorstand aus Eltern- und Lehrervertretern, die in geheimer Wahl für zwei Jahre
durch die Mitgliederversammlung gewählt werden.


W


Waldorfpädagogik
Die Waldorfpädagogik wurde von Steiner 1919 auf der Grundlage der
Anthroposophie ins Leben gerufen. Anlass hierfür war das Ansinnen von Emil
Molt, eine Schule zu gründen. Emil Molt war der Direktor der Stuttgarter
Zigarettenfabrik Waldorf-Astoria, die Namensgeber der ersten Waldorfschule
und damit aller später gegründeten Waldorfschulen wurde. Das Anliegen von Emil
Molt war es, eine Schule für die Kinder seiner Arbeiter zu gründen und er bat
Steiner dieser Schule ein sinnvolles pädagogisches Gepräge zu geben. Das nahezu
Revolutionäre dieser Schule war, dass Kinder unabhängig von ihrer Begabung,
ihrem Geschlecht und ihrer familiären Herkunft zwölf Jahre lang an schulischer
Bildung teilhaben sollten. Wichtige Elemente der Waldorfpädagogik sind: Eine
umfassende Pflege aller Sinne; eine altersgemäße Themenwahl, eine ca. acht
Jahre dauernde Klassenlehrerzeit, handwerkliche und künstlerische Fächer,
Bewegungsfächer und Epochenunterricht.
Bereits in die ersten Waldorfschulen wurden Kinder aufgenommen, die im
heutigen Sprachgebrauch Entwicklungsverzögerungen und Behinderungen hatten.
Nach wenigen Jahren des Bestehens wurde speziell für diese Kinder eine
besondere jahrgangsübergreifende Klasse eröffnet, da sich im Schulalltag
zeigte, dass diese Kinder ein langsameres Tempo, eine kleinere Lerngruppe und
andere Schwerpunktsetzungen brauchten. Karl Schubert übernahm diese Klasse
als Klassenlehrer. Sie wurde zur Keimzelle der 1921 gegründeten Karl-Schubert-
Schule, der ersten Waldorf-Sonderschule. Im Unterrichten dieser Kinder und
Jugendlichen mit Entwicklungsverzögerungen und Behinderungen werden die
Elemente der Waldorfpädagogik ergänzt. Altersangemessene Sachthemen
werden dem Waldorflehrplan entnommen und lediglich exemplarischer und
handlungsorientierter vermittelt. Die Kulturtechniken Lesen, Schreiben und
Rechnen allerdings müssen ganz individuell und gemessen am Stand der
Entwicklung des einzelnen Schülers vermittelt werden. Hier bleiben unter
Umständen klassische Themen des Anfangsunterrichtes bis in die oberen Klassen
von Bedeutung. Der an Waldorfschulen übliche Fächerkanon wird ergänzt um
Fächer, deren Notwendigkeit sich aus der Tatsache ergibt, dass manche
Entwicklungsschritte nicht ohne schulische Hilfe vollzogen werden. Künstlerische
Therapien ergänzen herkömmliche und individuell notwendige Therapien und
runden den Schultag ab.
Das anthroposophische Menschenbild gibt den LehrerInnen an den Waldorf-
Sonderschulen eine Erkenntnis als Hilfestellung mit auf den Weg, die durch die
Arbeit mit den besonderen Menschen trägt: Jeder Mensch, so unverständlich er
im ersten Hinschauen erscheinen mag, ist genau so, wie er ist, richtig.
Behinderungen werden nicht als Defizite gesehen. Denn gerade, weil dieser
Mensch so ist, wie er ist, fordert und fördert er bei sich und bei seinen
Mitmenschen Qualitäten, die ohne ihn und seine Besonderheiten nie entstanden
wären. Damit bereichern gerade Menschen mit Behinderungen unsere
Gesellschaft um Werte, an denen es dieser so sehr mangelt. Durch diese
Sichtweise bekommen Behinderungen einen Sinn, der sich gerade in der
Begegnung mit nichtbehinderten Menschen entfalten kann.


Z


Zeugnis
Die Schüler_innen erhalten einmal jährlich vor den Sommerferien ein
Zeugnisheft. Es gibt keine Noten, sondern jede unterrichtende Lehrkraft
beschreibt darin, welche Entwicklung das Kind aus ihrer Sicht in dem
entsprechenden Fach gemacht hat.


Zeugnisspruch
Die Klassenlehrer_in sucht für jedes Kind einen Spruch aus, welcher das Kind im
kommenden Schuljahr begleitet. Dieser Spruch wird regelmäßig vor der Klasse
gesprochen. Er soll zur momentanen Lebenssituation des Kindes passen und es in
seiner Entwicklung stärken.